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Biotechnologie

Warum Rotalgen nicht das Festland erobert haben

Im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit wurde zum ersten Mal das Genom einer Rotalge sequenziert. Diese Arbeit wurde von Wissenschaftlern des CNRS und der Universität Pierre & Marie Curie der biologischen Station in Roscoff koordiniert und bezog Forscher des CEA-Genoscope, der Universitäten in Lille und Rennes und des französischen Naturkundemuseums in Paris mit ein. Das Genom des Chondrus crispus erwies sich für einen vielzelligen Organismus als sehr klein und kompakt. Die Anzahl der Gene (geringer als bei vielen einzelligen Algen) wirft viele Fragen über die Evolution von Rotalgen auf. Sie könnte eine Erklärung dafür sein, warum Rotalgen, im Gegensatz zu Grünalgen, aus denen sich die Landpflanzen entwickelt haben, nie das Festland erobert haben. Diese Arbeit, die am 11. März 2013 auf der Website der Zeitschrift PNAS veröffentlicht wurde, eröffnet neue Perspektiven auf die Geschichte der Pflanzen und Algen

Toulouse plant den Aufbau einer Demonstrationsanlage für die weiße Biotechnologie

Im Rahmen der Initiative „Exzellenzlaboratorien“ des Programms für Zukunftsinvestitionen erhält das Labor für biologishce System- und Verfahrenstechnik (LISBP) 23,5 Millionen Euro für die kommenden 10 Jahre. 20 Millionen Euro stehen allein dem Bau einer vorindustriellen Demonstrationsanlage im Bereich der weißen Biotechnologien zur Verfügung

Zukunftsinvestitionen: Das Projekt BIORARE, Gewinner des Projektaufrufs “Biotechnologie und Bioressourcen”

Das Projekt BIORARE des CEMAGREF [1] und seiner Partner wurde im Rahmen des Projektaufrufs “Biotechnologie und Bioressourcen” des Programms Zukunftsinvestitionen ausgewählt und wird mit insgesamt 2,2 Millionen Euro gefördert. BIORARE bietet innovative Technologien zur Nutzung von Biomasse aus organischen Abfällen als erneuerbare Ressource.