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mariane

CIR

Die Steuergutschrift für Forschung im Jahr 2010

Eine kürzlich veröffentlichte Studie analysiert die Auswirkungen der Steuergutschrift für Forschung (CIR) für das Jahr 2010. Sie basiert auf den Zahlen der von Unternehmen eingereichten Steuererklärungen. Die GECIR – Datenbank des Ministeriums für Hochschulen und Forschung – erlaubt zusätzlich eine detaillierte Analyse der Antragsteller und die Art von Ausgaben, die über die Steuergutschrift finanziert wurden.

François Hollande legte im Wahlkampf um die Präsidentschaft seine Pläne im Bereich Bildung und Forschung dar

François Hollande stellte seinen Wahlkampf unter das Motto „Le changement c‘est maintenant“. Dieses verband er mit 60 Selbstverpflichtungen, die auch seine Pläne im Bereich Bildung und Forschung darlegen.
Das nationale Erziehungswesen und die Verbesserung der Zukunftschancen der heranwachsenden Generation sind für François Hollande zentrale Themen seiner Wahlversprechen. Der „crédit d‘impôt recherche“ (CIR) und das „Programm Zukunftsinvestitionen“ werden von ihm nicht in Frage gestellt. Er verspricht die Förderung der Neuen Technologien und die flächendeckende Digitalisierung des französischen Staatsgebietes binnen 10 Jahren.

Umverteilung der Steuergutschriften für Forschung auf die KMU

Die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bewerten die 2008 durchgeführte Reform der Steuergutschrift für Forschung (CIR), deren Betrag sich auf 5 Milliarden Euro verdreifacht hat, und ihre aufgrund der Krise seit Januar 2009 vorzeitig veranlasste Rückerstattung ausnahmslos als sehr positive Punkte der Arbeit des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy im Bereich Forschung und Innovation. Allerdings schlagen sie im Rahmen des französischen Wahlkampfs für die Präsidentschaftswahlen einige Veränderungen vor, um die Förderung der KMU zu verbessern.

Sie bedauern vor allem, dass “die neue Steuergutschrift in erster Linie den Großunternehmen zugute kommt, was diese nicht daran gehindert hat, ihre Forschungszentren ins Ausland umzusiedeln und Mitarbeiter zu entlassen, während die KMU ihre F&E-Aktivitäten weiterhin in Frankreich realisieren und auch dort Mitarbeiter einstellen”, so André Choulika, Leiter des Unternehmerverbands France Biotech und Generaldirektor des Biotechnologieunternehmens Cellectis.