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CNES

Ein neuer Supercomputer für die Forschung

Der mächtigste Supercomputer Frankreichs für Forschungsanwendungen wurde von der Zivilgesellschaft GENCI (französische Einrichtung für Hochleistungsrechnen) erworben. Damit sichert die Gesellschaft Frankreich auf europäischer und internationaler Ebene einen Spitzenplatz im Bereich der IT-Infrastrukturen.

Frankreich richtet mit CoSpace ein Instrument zur Abstimmung der Interessen von Politik und Wirtschaft im Bereich der Raumfahrt ein

Am 4. September 2013 wurde in Frankreich der ″Vermittlungsausschuss Staat-Industrie für Raumfahrt″ (CoSpace) gegründet. Er soll technologische Roadmaps erarbeiten, die eine Konvergenz der Anstrengungen aller nationalen Akteure der Raumfahrtpolitik ermöglichen. Unter Leitung der für Raumfahrt zuständigen Ministerin für Hochschulen und Forschung, Geneviève Fioraso, umfasst der Ausschuss die wichtigsten zuständigen Ministerien, die Forschungseinrichtungen CNES (nationales Zentrum für Weltraumforschung), ONERA (französisches Studien- und Forschungseinrichtung für Luft- und Raumfahrt) und GIFAS (Verband der französischen Luftfahrt- und Raumfahrtindustrie), die projektführenden Industrieunternehmen, die Ausrüster, die Betreiber und Nutzer der Raumfahrt.

Die Bowie-Medaille für Anny Cazenave

Anny Cazenave, Forscherin für Geodäsie am CNES [1], Mitglied der französischen Akademie der Wissenschaften und Co-Autorin des fünften IPCC-Berichts, erhielt im Dezember 2012 die William Bowie-Medaille. Diese Medaille ist die höchste Auszeichnung, die seit 1939 jährlich von der American Geophysical Union vergeben wird. Mit der Verleihung werden Wissenschaftler für herausragende Beiträge zur fundamentalen Geophysik und uneigennützige Zusammenarbeit in der Forschung geehrt.

Sanofi-Pasteur und das CNES bekämpfen gemeinsam das Dengue-Fieber

Die beiden Organisationen gaben am 6.2.2012 den Start eines Pilotprojekts bekannt, dessen Ziel es ist, die vom Dengue-Fieber bedrohten Zonen in tropischen und subtropischen Gebieten mit Hilfe neuester satellitengestützter Technologien kartographisch zu erfassen. Sie hoffen, binnen 2 bis 3 Jahren in der Lage zu sein, das Auftreten neuer Krankheitsherde vorhersehen zu können.

GEOSUD – Satellitengestützte Erfassung von Gebieten und Umweltbedingungen

Die Qualität der Satellitenbilder hat sich seit dem Start des ersten SPOT-Satelliten vor 24 Jahren deutlich verbessert. Satellitenbilder sind zweifellos ein Erfolg, nicht nur vom wissenschaftlichen oder industriellen, sondern auch vom strategischen Standpunkt aus. Sie werden jedoch von den Forschungslaboratorien in den Bereichen Umwelt und Gebietsüberwachung noch zu wenig genutzt.

Zwei neue Missionen für die französische Raumfahrtagentur

Der Aufsichtsrat des französischen Raumfahrtforschungszentrum CNES hat zwei neue Missionen genehmigt, TARANIS und CFOSAT, die jeweils 2016 und 2015 starten sollen.