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Forschung

Neue Etappe in der französischen Forschungs- und Innovationspolitik

Im Hinblick auf Frankreichs nationale Innovationsstrategie haben der Wirtschaftsminister Emmanuel Macron und der Staatssekretär für Hochschulen und Forschung, Thierry Mandon, erneut die Bedeutung der Rolle von Universitäten und der öffentlichen Forschung hervorgehoben.

Neuer Plan “Agriculture Innovation 2025” für die Agrarforschung in Frankreich

Die französischen Ministerien für Landwirtschaft, Wirtschaft und Forschung haben einen neuen Plan beschlossen, um die aktuellen Probleme der französischen Landwirtschaft durch Innovation und Forschung zu überwinden. “Agriculture Innovation 2025” (Landwirtschaft-Innovation 2025) ist das Ergebnis eines breiten Dialogs mit mehr als 300 Vertretern unterschiedlichster Bereiche (Landwirte, Politiker, Wissenschaftler etc.), der 2015 geführt wurde.

Das Budget für den französischen “Crédit Impôt Recherche” bleibt stabil

Die Steuergutschrift für Forschung (“Crédit Impôt Recherche” – CIR) ist ein staatliches Programm zur Förderung der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Unternehmen mittels eines Vorsteuerabzuges, der je nach investierter Summe variiert (investiert ein Unternehmen 100 Euro in die F&E, erstattet der Staat 30% zurück). Nach einer deutlichen Erhöhung zwischen 2008 (4,45 Milliarden Euro) und 2012 (5,33 Mrd. Euro) scheint das Budget der CIR jetzt stabil zu sein. Für 2016 sind 5,5 Mrd. Euro vorgesehen, was sich in etwa mit dem Budget von 2013 (5,53 Mrd. Euro) deckt.

Die öffentliche Forschung unterstützt KMU im Bereich Biotechnologien

Dank der öffentlichen Forschung sollen Dienstleistungsunternehmen, die im Bereich Biotechnologien tätig sind, in Frankreich künftig größere Tätigkeitsfelder geboten werden. Das zumindest erwartet sich die französische Vereinigung der Dienstleistungs- und Innovationsunternehmen im Bereich Lebenswissenschaften (Afssi [1]) von dem Partnerschaftsabkommen, das sie mit “Inserm Transfert”, dem Unternehmen für den Technologietransfer des französischen Instituts für Gesundheitswesen und medizinische Forschung (Inserm), unterzeichnet hat.

Inlandsausgaben für F&E stiegen 2011

Die internen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung der in Frankreich ansässigen Unternehmen (DIRDE) stiegen 2011 auf 28,8 Milliarden Euro; dies entspricht einer Erhöhung um 3,4% im Vergleich zum Vorjahr. Das geht aus einem Synthesebericht des französischen Ministeriums für Hochschulen und Forschung (MESR) hervor, der im Sommer veröffentlicht wurde. Die DIRDE steigen seit 2007 nicht nur kontinuierlich an, sondern auch jedes Jahr schneller: zwischen 2007 und 2008 um 1,5%, zwischen 2008 und 2009 um 1,9%, zwischen 2009 und 2010 um 2,9%. Die Bruttoinlandsausgaben für F&E (DIRD) stiegen 2011 insgesamt um 2,3% auf 45 Milliarden Euro. Die Unternehmen haben mit 2,2% zu diesem Wachstum beigetragen und die Verwaltungen mit 0,1%. Die französischen Forschungsausgaben erreichten 2,25% des BIP.

F&E stärken die Wettbewerbsfähigkeit

“Die Partnerschaften zwischen der öffentlichen Forschung und der Industrie tragen wesentlich zu Innovationen und somit zur Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes bei”. Für Claude Bertrand, Vorsitzender der Allianz für Forschung und Innovation von Unternehmen aus dem Gesundheitswesen (Ariis) und Forschungsdirektor der französischen Pharmagruppe Ipsen, gibt es keinen Zweifel: die französischen Akteure der öffentlichen und privaten Forschung müssen zusammenarbeiten, wenn Frankreich seinen Platz im globalen Wettbewerb behalten will.

Errichtung eines Luftfahrt-Campus in Südfrankreich – der Flying Capabilities Campus

Mehrere Akteure der Luft- und Raumfahrtbranche aus der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur haben am 2. März 2011 ein Campus-Projekt mit dem Namen “Flying Capabilities Campus” (FCC) gestartet. Er soll auf dem Gelände des Luftstützpunktes von Salon-de-Provence entstehen.