logo

Wissenschaftsportal der Französischen Botschaft in Deutschland

mariane

Institut Laue-Langevin

Entdeckung einer außergewöhnlich strahlungstoleranten Mikroalge

Aus einem Abkühlbecken für Kernbrennstoffe wurde eine neue, sehr strahlungstolerante Mikroalge isoliert. Forscher der französischen Behörde für Atomenergie und alternative Energien (CEA) analysierten die Eigenschaften dieser einzigartigen Spezies und hoffen auf der Grundlage dieser Entdeckung neue Strategien für die Biosanierung entwickeln zu können.

Neutronen lösen das Rätsel der Shampoo-Rezeptur

Wissenschaftler am Institut Laue-Langevin, dem führenden Zentrum für Neutronenforschung, haben mit Hilfe von Neutronen ein Rätsel um die Oberflächeneigenschaften eines modellhaften Polyelektrolyt/Tensid [2] -Gemischs gelöst, wie es in vielen Reinigungsmitteln, Farben, Shampoos und Haarspülungen verwendet wird. Ihre neuen Erkenntnisse könnten die Herstellung dieser Produkte verbessern und ihre Wirksamkeit optimieren und sogar zur Entwicklung neuer Anwendungen für die gezielte Freisetzung von Wirkstoffen bei Medikamenten oder Genen führen.

Wissenschaftler entwickeln eine neue Methode zum Verständnis von Quanteneffekten in Wasser

Es bedeckt mehr als zwei Drittel unseres Planeten, ist unabdingbar für das Leben auf der Erde und seine chemische Formel ist den meisten Menschen bekannt. Dennoch gibt es nach wie vor viel Neues über die Struktur von H2O zu lernen. Jetzt haben Forscher in Grenoble eine neue Methode zur detaillierten Untersuchung der Struktur ungeordneter Oxide wie Wasser in biologischen Prozessen oder von Gläsern in Lasern und nachrichtentechnischen Komponenten entwickelt

Neue Quelle super-kalter Neutronen trägt zum Verständnis des Urknalls und Ursprungs der Materie bei

Forscher am Institut Laue-Langevin (Grenoble) haben den Rekord für die Quelle mit der höchsten Dichte an ultra-kalten Neutronen (UCNs – ultra-cold neutrons) gebrochen. Diese bis beinahe auf Null abgekühlten Teilchen sind äußerst nützlich und bewegen sich so langsam, dass Weltklassesprinter sie über die 100 m Strecke schlagen würden. Die Technik wird genauere Messungen der fundamentalen Naturkonstanten ermöglichen, um die Suche nach neuen Teilchen voranzubringen und zu erklären, wie Materie beim Urknall entstanden ist [1].