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KMU

Universal Biotech Innovationspreis

Universal Biotech und seine Partner haben im Februar den 6. Projektaufruf für den Innovationspreis gestartet. Der Projektaufruf richtet sich an KMU (die vor weniger als 10 Jahren gegründet wurden) und universitäre Forschungseinrichtungen im Bereich Biotechnologie.

Brückenschlag zwischen Forschung und KMU

Sechs Monate nach seiner Einführung hat die französische Regierung jetzt eine vorläufige Bilanz zum nationalen Pakt für Wettbewerbsfähigkeit gezogen. Am 18. April 2013 eröffnete die französische Hochschul- und Forschungsministerin, Geneviève Fioraso, ein Regierungsseminar zum Thema Wettbewerbsfähigkeit, bei dem aus um die Umsetzung des nationalen Pakts für Wachstum und Beschäftigung ging.

Monitoring-Bericht 2012 über die Pôles de compétitivité

2011 waren 9.287 Unternehmensniederlassungen an den Pôles de compétitivité (Kompetenzzentren) beteiligt, 2010 waren es 8.729. Das zeigt ein neuer Monitoring-Bericht über die Pôles de compétitivité, der am 14. Februar 2013 vom Ministerium für die Belebung der Produktion veröffentlicht wurde. 7.549 unterschiedliche Unternehmen brachten sich 2011 in die Pôles ein, darunter 156 Großunternehmen, 908 mittelgroße Unternehmen (ETI)[1], 6.253 KMU und 142 Unternehmen, die erst 2011 gegründet wurden. 608 von ihnen waren ausländische Unternehmen. 2011 waren insgesamt 781.562 Mitarbeiter in den Pôles de compétitivité beschäftigt.

KMU -verkannte Akteure der Forschung in Frankreich

Ein kürzlich veröffentlichter Bericht des französischen Ministeriums für Hochschulen und Forschung (MESR) wirft hinsichtlich der Ausgaben, der Finanzierung, der öffentlichen Förderung, etc. neues Licht auf die Forschung in den französischen KMU. Die Analysen stützen sich auf Zahlen aus dem Jahr 2010. Damals bekamen die KMU zwei Milliarden Euro öffentlicher Forschungsförderung in verschiedenen Formen: Zuschüsse, direkte Aufträge, Steuergutschriften, usw. Allein durch die Steuergutschrift erhielten die KMU 1,3 Milliarden Euro.

Umverteilung der Steuergutschriften für Forschung auf die KMU

Die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bewerten die 2008 durchgeführte Reform der Steuergutschrift für Forschung (CIR), deren Betrag sich auf 5 Milliarden Euro verdreifacht hat, und ihre aufgrund der Krise seit Januar 2009 vorzeitig veranlasste Rückerstattung ausnahmslos als sehr positive Punkte der Arbeit des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy im Bereich Forschung und Innovation. Allerdings schlagen sie im Rahmen des französischen Wahlkampfs für die Präsidentschaftswahlen einige Veränderungen vor, um die Förderung der KMU zu verbessern.

Sie bedauern vor allem, dass “die neue Steuergutschrift in erster Linie den Großunternehmen zugute kommt, was diese nicht daran gehindert hat, ihre Forschungszentren ins Ausland umzusiedeln und Mitarbeiter zu entlassen, während die KMU ihre F&E-Aktivitäten weiterhin in Frankreich realisieren und auch dort Mitarbeiter einstellen”, so André Choulika, Leiter des Unternehmerverbands France Biotech und Generaldirektor des Biotechnologieunternehmens Cellectis.

Programm Zukunftsinvestitionen: Projektaufrufe Carnot „International“ und „KMU“

Die Ministerin für Hochschulen und Forschung, Valérie Pécresse, und der Generalkommissar für Investitionen, René Ricol, haben zwei neue Projektaufrufe gestartet. Die mit 3,5 Milliarden Euro dotierte Aktion “Verwertung von Forschungsergebnissen” des Programms Zukunftsinvestitionen umfasst mehrere Teilprogramme, u. a. die Carnot spezifischen Aktionen “KMU” und “International”. Diese beiden Initiativen werden von der nationalen Forschungsagentur (ANR) betreut und mit insgesamt 500 Millionen Euro gefördert. Die fünf Jahre nach der Einführung durchgeführte erste Bilanz über das Programm der Carnot-Institute ist sehr positiv ausgefallen. Aus diesem Grund wurde am 9. Dezember 2010 ein zweiter Projektaufruf “Carnot 2” gestartet. Die Kooperation mit den KMU und die Internationalisierung sollen jetzt durch das Programm Zukunftsinvestitionen weiter intensiviert werden.