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Krebs

Krebsbekämpfung mit Magnetismus und Licht

Krebstherapien verursachen erhebliche Nebenwirkungen. Eine mögliche Strategie um diese einzuschränken, besteht in der Entwicklung von Nano-Medikamenten, d. h. nanometergroße Transportsysteme, die den bzw. die Wirkstoffe direkt zu den Tumorzellen befördern. Es handelt sich dabei um Nanomedikamente, die durch externe physikalische Reize (Licht oder ein Magnetfeld) aktiviert werden können. Man spricht in diesen Fällen von „physikalischen“ Therapien.

Krebs: Einfachere und schnellere Diagnose in Sicht

Kleine RNA-Sequenzen, sogenannte microRNAs, können die Expression von Genen blockieren und dadurch ihre Funktionen regulieren. Einige microRNAs sind spezifisch für die Gene, die aktiv an der Entwicklung von Tumoren beteiligt sind (Onkogene), andere hingegen regulieren die Gene, die vor der Tumorbildung schützen (Tumorsuppressorgene). Da es tausende microRNAs gibt, die alle mehrere Gene regulieren, ist es schwer, die Entsprechungen zwischen Genen und microRNA zu erkennen.

Neue deutsch-französische Forschungseinheit zu Krebs und Infektionen

Das französische Institut für Gesundheit und medizinische Forschung (Inserm) richtet im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) erneut eine Forschungsgruppe ein. Das Forscherteam unter der Leitung des Pathologen Professor Dr. Henri-Jacques Delecluse erforscht die Zusammenhänge zwischen Infektionen mit Viren und Bakterien und der Krebsentstehung.

Brust- und Prostatakrebs bleiben in Frankreich die häufigsten Krebsarten

Die Anzahl der in 2011 neu diagnostizierten Krebserkrankungen dürfte sich im französischen Mutterland bei Männern auf 207 000 bei Männern und auf 158 500 bei Frauen belaufen.