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Mikroalgen

Bio-Bitumen: nachhaltige Straßen aus Mikroalgen

Der Forschungsverbund “Algoroute” (Algenstraße) des französischen Zentrums für wissenschaftliche Forschung (CNRS), der Universität Nantes und des Algo Sources Technologies Unternehmens (u. a. [1]) hat ein neuartiges Bitumen entwickelt.

Wasserstofftechnologien: Neues Verfahren zur Nutzung von Enzymen als Katalysatoren

Zum ersten Mal hat ein gemischtes Team von Forschern der französischen Behörde für Atomenergie und alternative Energien (CEA), des College de France, des französischen Zentrums für wissenschaftliche Forschung (CNRS) und der Universität Joseph Fourier in Grenoble [1] eine Methode zur in vitro Aktivierung des Enzyms Hydrogenase entwickelt.

La Réunion schafft ihre eigene Industrie für Biokraftstoffe aus Mikroalgen

Die französische Insel im Indischen Ozean La Réunion verfügt über außergewöhnliche Naturlandschaften und besonders günstige klimatische Bedingungen. Vor diesem Hintergrund hat es sich die Insel zum Ziel gemacht, ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen stark zu reduzieren und bis 2030 eine hundertprozentige Selbstversorgung zu erreichen.

Produktion von Mikroalgen: Aufbau einer Demonstrationsplattform in Saint-Nazaire

Zwischen 2013 und 2014 soll im Rahmen eines vom Labor für Prozess-, Umwelt- und Lebensmitteltechnik (Gepea) initiierten Projekts eine Demonstrationsplattform für die industrielle Produktion von Mikroalgen als Energieträger im französischen Saint-Nazaire gebaut werden. Algen können durch unterschiedliche Verfahren als Biokraftstoff genutzt werden. Als Ziel soll die in den Mikroalgen enthaltene Energiemenge größer sein als die, die zu ihrer eigenen Produktion mit der Demonstrationsplattform verbraucht wurde. Die Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit der Demonstrationsplattform namens “Défi-μAlg” sollen im Laufe des Projekts geprüft und optimiert werden. Dazu sollen z.B. Kohlendioxid (CO2) aus industriellen Quellen sowie ungenießbares Wasser genutzt werden. Erste Ergebnisse werden für 2016 erwartet.