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Raumfahrtpolitik

Frankreich richtet mit CoSpace ein Instrument zur Abstimmung der Interessen von Politik und Wirtschaft im Bereich der Raumfahrt ein

Am 4. September 2013 wurde in Frankreich der ″Vermittlungsausschuss Staat-Industrie für Raumfahrt″ (CoSpace) gegründet. Er soll technologische Roadmaps erarbeiten, die eine Konvergenz der Anstrengungen aller nationalen Akteure der Raumfahrtpolitik ermöglichen. Unter Leitung der für Raumfahrt zuständigen Ministerin für Hochschulen und Forschung, Geneviève Fioraso, umfasst der Ausschuss die wichtigsten zuständigen Ministerien, die Forschungseinrichtungen CNES (nationales Zentrum für Weltraumforschung), ONERA (französisches Studien- und Forschungseinrichtung für Luft- und Raumfahrt) und GIFAS (Verband der französischen Luftfahrt- und Raumfahrtindustrie), die projektführenden Industrieunternehmen, die Ausrüster, die Betreiber und Nutzer der Raumfahrt.

Forschungsminister Laurent Wauquiez stellt die französische Raumfahrtpolitik vor

Am 23. März 2011 beschloss der französische Ministerrat die Ausarbeitung der jetzt vorliegenden Strategie. Diese wurde von einer Arbeitsgruppe erstellt, der neben den mit Fragen der Raumfahrtpolitik beschäftigten staatlichen Stellen (Umwelt, Transport und Verkehr, Verteidigung, Industrie, Forschung) auch Abgeordnete, Nutzer, Industrielle, Wissenschaftler und Journalisten angehörten. Der Forschungsminister hat die Strategie am 22.3.2012 vorgestellt.