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Umweltschutzgesetz

Frankreich setzt sich für eine Reform der internationalen umweltpolitischen Steuerung ein

Alain Juppé und Nathalie Kosciusko-Morizet haben den Willen Frankreichs bekräftigt, bei der nächsten Konferenz der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung im Juni 2012 (Rio+20) die Gründung einer internationalen Umweltorganisation zu unterstützen. Im Januar 2012 werden alle französischen Akteure zu einer Konferenz in Paris zusammenkommen, um die diesbezüglichen Fragen zu diskutieren. Dank der zu diesem Thema eingerichteten Internetseite können sie sich schon jetzt auf dieses internationale Ereignis vorbereiten.

Kernenergie – eine tragende Säule der französischen Energiepolitik

Die Entscheidung Frankreichs für die Kernenergie ist eine strategische Entscheidung. General de Gaulle schuf nach dem Zweiten Weltkrieg die Voraussetzungen dafür. Die strategische Entscheidung zugunsten der Atomenergie als einen Grundpfeiler des französischen Energiemix wurde 1974 nach der Ölkrise getroffen: Angesichts der stark ansteigenden Energiepreise wollte Frankreich bei der Energieversorgung seine Abhängigkeit von Importen deutlich verringern und nicht auf fossile Rohstoffe (Kohle, Öl und Gas) angewiesen sein, deren Vorkommen endlich sind. In der aktuellen Situation zeigt sich die Richtigkeit dieser Entscheidung. Sie wurde von einem breiten Konsens getragen, der seither von keiner Regierung wieder in Frage gestellt wurde.