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#KavliPrize: Zwei französische Forscherinnen unter den Preisträgern in #Norwegen

Sieben internationale Wissenschaftler erhielten am Donnerstag die Kavli-Preise, darunter die beiden Französinnen, Emmanuelle Charpentier (Nanowissenschaften) und Christine Petit (Neurowissenschaften).

#KavliPrize: Zwei französische Forscherinnen unter den Preisträgern in #Norwegen

Frau Emmanuelle Charpentier von der Max-Planck-Gesellschaft wurde gemeinsam mit der Amerikanerin Jennifer Doudna und dem Litauer Virginijus Siksnys für die Erfindung einer „Genschere“ ausgezeichnet: der CRISPR-Cas9, einem Nano-Instrument, dass die RNA umschreiben kann.

Die Professorin am Collège de France und am Institut Pasteur, Frau Christine Petit, teilt sich den Preis in der Kategorie Neurowissenschaften mit dem Amerikaner James Hudspeth und dem Briten Robert Fettiplace für ihre Entdeckungen zu den molekularen und neuronalen Mechanismen des Hörens.

Der dritte Preis, für Astrophysik, ging an die Niederländerin Ewine van Dishoeck für ihre Arbeiten zu den chemischen und physikalischen Prozessen interstellarer Wolken, in denen Sterne und Planeten entstehen.

Dieser Preis, der von dem amerikanischen Philanthropen norwegischer Herkunft, dem Physiker Fred Kavli (1927-2013), ins Leben gerufen wurde, wird seit 2008 an “unbekannte Helden” der Forschung vergeben.

Die Preise werden am 4. September in Oslo offiziell verliehen.

“Diese Gewinner sind wahre Vorreiter auf ihrem Forschungsgebiet und ihre Arbeiten werden für die Menschheit von großem Nutzen sein”, sagte Ole Sejersted, Präsident der Norwegischen Akademie der Wissenschaften.

“Sie werden gegenwärtige und zukünftige Generationen dazu ermutigen, weiterhin Antworten auf einige der schwierigsten Fragen unserer Zeit zu suchen und zu finden”, sagte er in einer Mitteilung.

Mit jeweils einer Million Dollar und einer Goldmedaille dotiert, sind die Kavli Awards das Ergebnis einer Partnerschaft zwischen der Norwegischen Akademie der Wissenschaften, der Kavli Foundation (Vereinigte Staaten) und dem norwegischen Ministerium für Bildung und Forschung.

 

Quelle: AFP, Oslo – Norvège (Pressemitteilung)

Übersetzung: Luisa Bemba, luisa.bemba@diplomatie.gouv.frwww.wissenschaft-frankreich.de