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UDE: Exzellenz-Lehrstuhl für Mathematikprofessorin Hélène Esnault

Paris ist die derzeitige Arbeitsadresse von Mathematikprofessorin Dr. Hélène Esnault von der Universität Duisburg-Essen (UDE). An der Elitehochschule Ecole Normale Supérieure (ENS) kann sie in diesem Wintersemester grundlegenden Fragestellungen aus der Algebraischen Geometrie nachgehen, denn die renommierte Fondation Sciences Mathématiques de Paris hat sie zusammen mit einem Kollegen aus Oxford auf den Exzellenzlehrstuhl berufen. Die ENS zählt zu den besten Universitäten Europas.


 

 

Paris ist die derzeitige Arbeitsadresse von Mathematikprofessorin Dr. Hélène Esnault von der Universität Duisburg-Essen (UDE). An der Elitehochschule Ecole Normale Supérieure (ENS) kann sie in diesem Wintersemester grundlegenden Fragestellungen aus der Algebraischen Geometrie nachgehen, denn die renommierte Fondation Sciences Mathématiques de Paris hat sie zusammen mit einem Kollegen aus Oxford auf den Exzellenzlehrstuhl berufen. Die ENS zählt zu den besten Universitäten Europas.

 

Mit dieser ehrenvollen Auszeichnung würdigt die Stiftung führender Forschungseinrichtungen mit Sitz in Paris die hohe Qualität der wissenschaftlichen Arbeit von Prof. Esnault. Durch sie entwickelte sich das Seminar für Algebraische Geometrie und Arithmetik an der UDE zu einem weltweit anerkannten Zentrum.

 

Prof. Esnault: „Durch meine Arbeit in Paris ist ein Stück der UDE jetzt auch an der ENS präsent. Hier forsche ich vertieft an Ideen, die ich teilweise zusammen mit meinen Pariser Kollegen auf den Weg gebracht habe. Im Januar wird es aus Anlass meiner Professur eine Tagung am Institut Henri Poincaré geben. Ich freue mich sehr, dass auch einige meiner Doktoranden und Post-Docs daran teilnehmen werden.“

 

Die Verleihung des Exzellenz-Lehrstuhls vervollständigt die umfangreiche Liste hochrangiger Würdigungen, die Prof. Esnault bereits entgegennehmen konnte. Dazu zählen u. a. der höchste deutsche Wissenschaftspreis, der Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft zusammen mit ihrem leider schon verstorbenen Mann, Prof. Dr. Eckart Viehweg, und der mit 1 Mio. Euro dotierte “Advanced Grant” des Europäischen Forschungsrats (ERC).

 

Kontakt:

– Prof. Dr. Hélène Esnault, esnault@uni-due.de

http://www.esaga.uni-due.de/

http://www.math.jussieu.fr/~voisin/AMMS.html

Quelle: Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen – 18.11.2011 – http://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=5495

 

Redakteur: Beate H. Kostka – beate.kostka@uni-due.de