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Gesundheit

Startschuss für den Strategischen Rat für die Gesundheitswirtschaft 2021: Frankreich soll zur führenden und innovativsten Nation Europas im Gesundheitssektor werden

Startschuss für den Strategischen Rat für die Gesundheitswirtschaft 2021: Frankreich soll zur führenden und innovativsten Nation Europas im Gesundheitssektor werden

Gesundheitsminister Olivier Véran, Forschungs- und Innovationsministerin Frédérique Vidal und Vize-Ministerin für Industrie Agnès Pannier-Runacher haben am 11. Februar den Strategischen Rat für die Gesundheitswirtschaft 2021 (C.S.I.S.) ins Leben gerufen. Ziel des diesjährigen Rates ist es, vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie und der damit verbundenen gestiegenen Herausforderungen Frankreich zur führenden und innovativsten europäischen Nation im Gesundheitssektor zu machen.

Frankreich beschließt Zehnjahresplan zur Krebsbekämpfung

Frankreich beschließt Zehnjahresplan zur Krebsbekämpfung

Am Donnerstag, den 4. Februar 2021, stellte der französische Staatspräsident anlässlich des Weltkrebstages die Zehnjahresstrategie zur Krebsbekämpfung 2021-2030 vor. Diese Strategie wird vom Institut national du cancer koordiniert und verfügt für ihre erste Roadmap 2021-2025 über ein Budget von 1,74 Mrd. €, d. h. eine Steigerung um 20 % gegenüber dem Krebsplan 2014-2019. Dies ist der vierte Krebsplan, der von der französischen Regierung auf den Weg gebracht wird.

Covid-19: „Obépine“ stellt seine Abwasserdaten online für einen unverfälschten Blick auf die Epidemie in Frankreich

Covid-19: „Obépine“ stellt seine Abwasserdaten online für einen unverfälschten Blick auf die Epidemie in Frankreich

Am 25. Januar 2021 stellte das Obépine-Netzwerk, das sich der Überwachung von SARS-CoV-2 im Abwasser widmet, Daten von rund 40 Kläranlagen online zur Verfügung. Basierend auf einem strengen Protokoll zur Messung der Viruskonzentration im Abwasser am Eingang von Kläranlagen könnte der Obépine-Indikator endlich einen genauen und unvoreingenommenen Blick auf die Verbreitung des Virus in der Bevölkerung ermöglichen.

Herkunft von Covid-19: Der Nerz ist laut neuesten Forschungen der wahrscheinlichste Zwischenwirt?

Herkunft von Covid-19: Der Nerz ist laut neuesten Forschungen der wahrscheinlichste Zwischenwirt?

Die Entstehung von Covid-19 in einer Pelzfarm – insbesondere bei Nerzen – erscheint zunehmend plausibel, wie die Untersuchung des Magazins Reporterre zeigt. Den Ermittlern zufolge waren die Stämme, die für die beiden Seuchenwellen, die Europa heimsuchten, verantwortlich waren, in unmittelbarer Nähe großer Nerzfarmen aufgetreten. In einem am 8. Januar 2021 in Science erschienenen Artikel wird die Notwendigkeit bekräfigt, die Verbindung zwischen Covid und Nerzen zu untersuchen.

Das Carmat-Kunstherz kommt im zweiten Quartal 2021 in Frankreich und Deutschland auf den Markt.

Das Carmat-Kunstherz kommt im zweiten Quartal 2021 in Frankreich und Deutschland auf den Markt.

Die autonome Bioprothese wurde von der europäischen Aufsichtsbehörde zugelassen und als sicher und effektiv für Patienten eingestuft, die auf eine Herztransplantation warten. Dieses von Professor Alain Carpentier* und dem Technologieunternehmen Matra entwickelte Kunstherz könnte die Lösung für Patienten mit terminaler Herzinsuffizienz werden, indem es eine Transplantation hinauszögert oder sogar unnötig macht.

Schaffung einer neuen Forschungsagentur für neu auftretende Infektionskrankheiten

Schaffung einer neuen Forschungsagentur für neu auftretende Infektionskrankheiten

Zur Stärkung der biomedizinischen Forschung im Bereich neu auftretender Infektionskrankheiten und zur besseren wissenschaftlichen Beratung der Politik beim Thema COVID-19 wird Anfang Januar 2021 innerhalb des Inserm (Institut für Gesundheit und medizinische Forschung) eine neue Forschungsagentur für neu auftretende Infektionskrankheiten unter der Aufsicht des Ministeriums für Hochschulen, Forschung und Innovation und des Ministeriums für Solidarität und Gesundheit eingerichtet.

Die Preisverleihung des “Forcheurs Jean-Marie Lehn”-Preises 2020 findet am 29. September in der französischen Botschaft in Berlin statt.

Die Preisverleihung des “Forcheurs Jean-Marie Lehn”-Preises 2020 findet am 29. September in der französischen Botschaft in Berlin statt.

Seit 2017 organisieren die Französische Botschaft in Deutschland und die Deutsch-Französische Hochschule in Partnerschaft mit Sanofi Deutschland und BASF Frankreich jedes Jahr die Verleihung des Preises FORCHEURS-JEAN-MARIE LEHN an ein deutsch-französisches Tandem von Nachwuchsforschern/-innen, mit dem ihre herausragende Kooperationsleistung in den Bereichen Chemie, Gesundheit und Pharmakologie gewürdigt werden soll. Der Preis steht zudem unter der Schirmherrschaft des Nobelpreisträgers für Chemie 1987, Prof. Jean-Marie Lehn.
Es handelt sich um zwei Preise, die mit jeweils 10 000 Euro dotiert sind, d.h. 10 000 Euro pro Preisträger.

Entdeckung eines Peptids, das die #SARS-CoV-2-Infektion von Lungenzellen blockiert

Entdeckung eines Peptids, das die #SARS-CoV-2-Infektion von Lungenzellen blockiert

Ein Forscherteam unter der Leitung von Philippe Karoyan, Universitätsprofessor an der Sorbonne am Laboratorium für Biomoleküle (LBM, Universität Sorbonne / Ecole normale supérieure – PSL / CNRS), hat eine Möglichkeit entdeckt, das SARS-CoV-2-Virus irreversibel zu blockieren und eine Infizierung der Lungenzellen zu verhindern. Diese innovative Entdeckung könnte eine alternative therapeutische Lösung zur Impfung darstellen. Das Projekt, das von der Forschungsabteilung der Fakultät für Wissenschaft und Technik der Sorbonne-Universität und dem Start-up-Accelerator SATT-Lutech unterstützt wird, war Gegenstand einer Patentanmeldung des Start-ups χ-Pharma

Wachstum des Viehbestands: Ein globaler #Pandemie-Faktor

Wachstum des Viehbestands: Ein globaler #Pandemie-Faktor

Das weltweite Wachstum der Viehzucht bedroht die biologische Vielfalt und erhöht die Gesundheitsrisiken für Mensch und Haustiere. Diese Korrelationen stehen im Mittelpunkt einer Studie eines Forschers des Institut des sciences de l’évolution de Montpellier (CNRS/Université de Montpellier/IRD/EPHE) und des CIRAD Astre-Labors, die in der Zeitschrift Biological Conservation veröffentlicht wurde.

CNRS-Forscher arbeiten daran, #Covid-19 in der ausgeatmeten Luft von Patienten nachzuweisen

CNRS-Forscher arbeiten daran, #Covid-19 in der ausgeatmeten Luft von Patienten nachzuweisen

Ein im Krankenhaus Croix-Rousse in Lyon installiertes Team versucht, kontaminierte Personen nach der chemischen Zusammensetzung der von ihnen ausgeatmeten Luft auseinanderzuhalten. Die Methode könnte für eine erste “Sortierung” von Krankenhauspatienten verwendet werden.