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Die Zahlen der Forschung

In Frankreich wurden 2016 55,8 Mrd. € – davon 16,8 Mrd. öffentliche Gelder – für Forschung und Entwicklung ausgegeben. In Deutschland sind es sogar 104 Mrd. € – davon 26,5 Mrd. öffentliche Gelder. (Quelle : OWZE) Seit 1901 gingen 129 Nobelpreise (Physik, Chemie und Medizin) und 14 Fields-Medaillen an Wissenschaftler aus Frankreich und Deutschland.

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Premierminister Jean Castex stellte am 8. Januar 2021 die Grundzüge und Ziele des vierten Zukunftsinvestitionsprogramms (Programme d’investissements d’avenir – PIA 4) dar. Mit einer Ausstattung von 20 Milliarden Euro für die Jahre 2021-2025 ist PIA 4 vollständig der Hochschulbildung, Forschung und Innovation gewidmet. Ein großer Teil dieses Finanzrahmens wird für (zum Teil noch im Rahmen von Konsultationen festzulegende) zukunftsträchtige und für Frankreich strategische Sektoren vorgesehen.

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Auf der Grundlage der Empfehlungen des Berichts “Quantenwissenschaft: der technologische Wandel, den Frankreich nicht verpassen wird”, den das französische Parlament am 9. Januar 2020 der Regierung vorgelegt hat, präsentierten Florence Parly, Ministerin der Streitkräfte, Bruno Le Maire, Minister für Wirtschaft Finanzen und Aufschwung, Frédérique Vidal, Ministerin für Hochschulen, Forschung und Innovation, und Cédric O, Staatssekretär für Digitales, nun ihre Vision der Quantentechnologie und das zukünftige Vorgehen der Regierung auf der Grundlage von fünf Maßnahmen:

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Die autonome Bioprothese wurde von der europäischen Aufsichtsbehörde zugelassen und als sicher und effektiv für Patienten eingestuft, die auf eine Herztransplantation warten. Dieses von Professor Alain Carpentier* und dem Technologieunternehmen Matra entwickelte Kunstherz könnte die Lösung für Patienten mit terminaler Herzinsuffizienz werden, indem es eine Transplantation hinauszögert oder sogar unnötig macht.

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Ein erster Schritt der Europäischen Union zum Aufbau eines europäischen Satellitenkommunikationsnetzes. Ein Konsortium von Unternehmen, darunter Airbus Space und Arianespace, wurde damit beauftragt, die Machbarkeit eines solchen Projekts zu prüfen.

EU fördert Entwicklung neuer Methoden zur Erdbeobachtung: Forschungsnetzwerk öffnet Fenster ins Erdinnere

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Jede seismische Welle, die die Erdkruste durchläuft, verändert diese immer auch leicht. Hochmoderne Sensortechnik erlaubt nun erstmals, Risiken wie Erdrutsche oder die Stabilität von Brücken und Gebäuden neu zu bewerten. Prof. Dr. Céline Hadziioannou von der Universität Hamburg koordiniert europaweit die Entwicklung neuer Methoden zur Erdbeobachtung. Die Europäische Union fördert das Netzwerk über vier Jahre mit rund vier Millionen Euro.

Schaffung einer neuen Forschungsagentur für neu auftretende Infektionskrankheiten

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Zur Stärkung der biomedizinischen Forschung im Bereich neu auftretender Infektionskrankheiten und zur besseren wissenschaftlichen Beratung der Politik beim Thema COVID-19 wird Anfang Januar 2021 innerhalb des Inserm (Institut für Gesundheit und medizinische Forschung) eine neue Forschungsagentur für neu auftretende Infektionskrankheiten unter der Aufsicht des Ministeriums für Hochschulen, Forschung und Innovation und des Ministeriums für Solidarität und Gesundheit eingerichtet.

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Die Arktis erwärmt sich mehr als doppelt so schnell wie der Rest der Erde und ist damit das Epizentrum des globalen Klimawandels. Klimaprognosen für die Arktis konnten den drastischen Meereisrückgang nicht korrekt simulieren und haben die Geschwindigkeit des Meereisrückgangs unterschätzt. Daher ist es dringend notwendig Informationen über die aktuellen Bedingungen und die Entwicklung des arktischen Klimasystems zu sammeln. Es mangelt an ganzjährig Beobachtungsdaten in allen klimarelevanten Disziplinen in der zentralen Arktis. Weiterhin müssen die Wetter- und Klimamodelle für die Arktis verbessert werden.