19. April 2017

Ausschreibung für den deutsch-französischen Wissenschaftspreis „Forcheurs Jean-Marie Lehn“ 2017

Die Abteilung für Wissenschaft und Technologie der Französischen Botschaft in Deutschland organisiert unter der Schirmherrschaft von Chemie-Nobelpreisträger Professor Jean-Marie Lehn und in Partnerschaft mit der Deutsch-Französischen Hochschule sowie den Unternehmen BASF Frankreich und Sanofi Deutschland einen Preiswettbewerb zur Auszeichnung einer deutsch-französischen Wissenschaftskooperation in den Disziplinen Chemie, Gesundheit oder Pharmakologie.

Mit diesem Preis wird ein aus den deutschen und französischen wissenschaftlichen Gemeinschaften hervorgegangenes Forschungstandem deutscher und französischer NachwuchswissenschaftlerInnen für seine herausragende Forschungszusammenarbeit gewürdigt.

Zur Teilnahme am Wettbewerb „Forcheurs Jean-Marie Lehn“ müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Sie müssen die deutsche bzw. französische Staatsbürgerschaft besitzen und als deutsch-französisches Tandem aktuell an einem gemeinsamen Forschungsprojekt arbeiten.
  • Das Höchstalter beträgt 45 Jahre.
  • Sie müssen in einem Forschungslabor tätig sein, das an eine Hochschule, eine Forschungseinrichtung, ein Unternehmen oder an eine Förderstruktur, z.B. Kompetenzzentrum oder Cluster, angegliedert ist. Von den beiden Forschungseinrichtungen muss eine in Deutschland und eine in Frankreich angesiedelt sein.
  • Der Forschungsbereich muss Chemie, Gesundheit und/oder Pharmakologie sein.

Bewerbungen müssen jeweils von beiden ForschungspartnernInnen parallel in der Sprache des Aufenthaltslandes oder auf Englisch über das Online-Formular eingereicht werden. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Mai 2017.

Das Preisgeld beträgt 10 000 Euro für jeden der beiden PreisträgerInnen. Die Preisverleihung findet am 14. Juni 2017 in den Räumlichkeiten der Französischen Botschaft in Berlin statt, im Beisein des Botschafters, von Professor Jean-Marie Lehn, von Vertretern der deutschen wie der französischen Akademie der Wissenschaften und der Deutsch-Französischen Hochschule sowie von privatwirtschaftlichen Partnern. Außer in Fällen höherer Gewalt ist die Anwesenheit der beiden Preisträger verpflichtend.

Redakteur: Aurélien Gaufrès, aurelien.gaufres@diplomatie.gouv.fr