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Ein Nachtfalter als Wegweiser zur Detektion von Sprengstoffen

Die Fühler des Nachtfalters « Bombyx Mori» nachzuahmen, um ein System zur Sprengstoffdetektion mit bisher einmaliger Leistung zu konzipieren, dies ist der Forschungseinheit NS3E «(Nanomaterialen für Systeme unter extremen Belastungen) des Deutsch-Französischen Forschungsinstitut Saint-Louis (ISL) und dem CNRS gelungen, in Zusammenarbeit mit dem Straßburger Labor für Werkstoffe, Oberflächen und Katalyseverfahren) (CNRS / Universität Straßburg).


Ein bioinspirierter Detektor bringt den Durchbruch bei der Detektion geringster Spuren von Sprengstoffen

 

Die Fühler des Nachtfalters « Bombyx Mori» nachzuahmen, um ein System zur Sprengstoffdetektion mit bisher einmaliger Leistung zu konzipieren, dies ist der Forschungseinheit NS3E «(Nanomaterialen für Systeme unter extremen Belastungen) des Deutsch-Französischen Forschungsinstitut Saint-Louis (ISL) und dem CNRS gelungen, in Zusammenarbeit mit dem Straßburger Labor für Werkstoffe, Oberflächen und Katalyseverfahren) (CNRS / Universität Straßburg). Der Sensor besteht aus einem Mikrocantilever, auf dem sich etwa 500 000 Titandioxid-Nanoröhrchen befinden, die alle zusammen eine sehr große Oberfläche ergeben, welche für die Detektion ausschlaggebend ist. Hierdurch konnte der Weg zur Entwicklung einer extrem empfindlichen Künstlichen Nase geebnet werden. Im Bereich Sprengstoffdetektion ist dies ein wirklicher Durchbruch, aber auch für den Umweltschutz bietet sich hier die Möglichkeit, geringste  Spuren gewisser organischer Umweltgifte zu detektieren,  im Bereich der zivilen Sicherheit sind zahlreiche Einsatzmöglichkeiten denkbar. Diese Arbeiten wurden am 29. Mai 2012 in der Zeitschrift Angewandte Chemie veröffentlicht.

 

Quelle:Deutsch-Französisches Forschungsinstitut Saint-Louis

 

Weitere Informationen:http://www.isl.eu