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Die ersten acht Labels für “Verwaltungseinheiten für die Forschung an Universitätskliniken” (DHU) vergeben

Die DHU verbinden:
– ein oder mehrere klinische Zentren oder einen Teil (Einheit, Labor,…) eines klinischen Zentrums eines Krankenhauses und
– eine oder mehrere gemischte Forschungseinheiten (UMR) einer Universität und/oder einer oder mehrerer Forschungseinrichtungen, die Mitglieder der AVIESAN [1] sind,
um ein gemeinsames Ziel.


Die DHU (Départements Hospitalo-Universitaires) verbinden:

– ein oder mehrere klinische Zentren oder einen Teil (Einheit, Labor,…) eines klinischen Zentrums eines Krankenhauses und
– eine oder mehrere gemischte Forschungseinheiten (UMR) einer Universität und/oder einer oder mehrerer Forschungseinrichtungen, die Mitglieder der AVIESAN [1] sind,

um ein gemeinsames Ziel.

 

Diese DHU vereinen Forscher mit oder ohne Lehrauftrag und Krankenhauspersonal, mit dem Ziel, gemeinsam neue Behandlungsmethoden zu entwickeln.

 

In der Region Ile-de-France wird das Label gemeinsam von den betreffenden Universitäten und Forschungseinrichtungen und von der AP-HP [2] für fünf Jahre (verlängerbar) vergeben. Im Rahmen des Auswahlverfahrens wurden 36 Experten (50% aus dem Ausland) und eine aus 9 Mitgliedern bestehende internationale Jury mit der Bewertung der Projekte beauftragt. Die Jury wählte zunächst 21 Projekte aus, die von den Experten begutachtet und von der Jury angehört wurden. Unter Zugrundelegung beider Bewertungssysteme schlug die Jury die Vergabe des Labels an acht Projekte vor. Diese seien „die acht innovativsten und in den drei Bereichen Pflege, Ausbildung und Forschung die gelungensten Projekte. Sie bieten völlig neue Ansätze, eine starke Kohärenz, klare Führungsstrukturen und ein herausragendes Niveau“, so Kathryn WOOD (Oxford), Vorsitzende der Jury.

 

Das Auswahlkomitee für diese Qualitätszertifizierung (Universitätspräsidenten, Dekane, Vorsitzende des Inserm und der AVIESAN, Vorsitzende der AP-HP,…) beschloss am 16. Januar 2012 die Vergabe des DHU-Labels an die acht vorgeschlagenen Projekte. Diese sind:

 

  • Serge AMSELEM / David KLATZMAN, Inflammation-Immunopathology-Biotherapies from rare to common diseases, “I2B” (Entzündung, Immunopathologie und Biotherapie: von seltenen bis hin zu weit verbreiteten Erkrankungen) – Universität Pierre-und-Marie-Curie
  • Bahram BODAGHI, Vision & Handicaps : vigilance, prevention & therapeutic innovations (Sehvermögen und Behinderungen: Sorgfaltspflicht, Vorbeugung und therapeutische Innovationen) – Universitäten Pierre-und-Marie-Curie, Paris Diderot und Versailles-Saint-Quentin-en-Yvelines
  • Hugues CHABRIAT, „NeuroVasc“ – Universität Paris-Diderot
  • Bruno CRESTANI / Gabriel STEG / Eric DAUGAS, Fibrosis, Inflammation & Remodeling in Cardiovascular, Renal and Respiratory Diseases, „FIRE“ (Fibrosen, Entzündungen & Remodellierung bei Herzkreislauf-, Nieren- und Atemwegserkrankungen) – Universität Paris Diderot
  • François GOFFINET, Risks in Pregnancy (Risiken in der Schwangerschaft) – Universitäten Paris-Descartes, Paris-Diderot und Paris-13-Nord (regionales Forschungs- und Hochschulzentrum (PRES) “Sorbonne Paris Cité”)
  • Pierre GRESSENS, Promoting Research Oriented Towards Early CNS Therapies (the developping brain and childhood handicap), “PROTECT” (Risiken, Schwangerschaft und Neuroentwicklungsbehinderung bei Kindern: Betreuung, Vorbeugung und Therapien) – Universität Paris-Diderot
  • Marc HUMBERT, Thorax Innovation “TORINO” – Universität Paris-Sud
  • Jean-Michel PAWLOTSKY, Virus, Immunity, Cancer, “VIC” – (Virus, Immunität, Krebs) – Paris Est Créteil Val-de Marne, Universität Pierre-und-Marie-Curie

 

Eine zweite DHU-Ausschreibung wird Ende Juni 2012 gestartet.

 

 

[1] AVIESAN ist die französische Allianz der Lebens- und Gesundheitswissenschaften
[2] Die AP-HP ist die staatliche Krankenhauseinrichtung von Paris

 

 

Quelle:
Pressemitteilung der AVIESAN – 17.01.12 – http://www.aviesan.fr/aviesan/accueil/toute-l-actualite/labellisation-de-8-premiers-departements-hospitalo-universitaires-dhu-en-ile-de-france

 

Redakteurin: Claire Cécillon, claire.cecillon@diplomatie.gouv.fr