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Interdisziplinäres Projekt zu kommunizierenden Objekten

Aktuelle Entwicklungen im Bereich der kommunizierenden Objekte eröffnen neue Wege bei der Pflege von alten Menschen in ihrer gewohnten Umgebung, die nach wie vor ein soziales und wirtschaftliches Problem darstellt. Der Einsatz kommunizierender Objekte ist vielfältig: zur Sicherung der Umgebung (Erkennen von Stürzen), als Hilfe bei täglichen Aufgaben, als Unterstützung beim Gebrauch von Alltagsgegenständen (automatisierte Fensterläden) oder als Gedächtnisstütze (Erinnerung an die Medikamenteneinnahme).


 

Aktuelle Entwicklungen im Bereich der kommunizierenden Objekte eröffnen neue Wege bei der Pflege von alten Menschen in ihrer gewohnten Umgebung, die nach wie vor ein soziales und wirtschaftliches Problem darstellt. Der Einsatz kommunizierender Objekte ist vielfältig: zur Sicherung der Umgebung (Erkennen von Stürzen), als Hilfe bei täglichen Aufgaben, als Unterstützung beim Gebrauch von Alltagsgegenständen (automatisierte Fensterläden) oder als Gedächtnisstütze (Erinnerung an die Medikamenteneinnahme).

 

Wichtigstes Ziel des Projekts UNUOC [1], das Gerontologen, Informatiker, Designer und Anthropologen vereint, ist es, Geräte zu entwickeln, die es älteren Menschen ermöglichen, ihren Alltag im häuslichen Umfeld zu meistern – im Gegensatz zu Geräten, die vor allem die Verwandten beruhigen sollen. Die Forschungsgruppe hatte dabei zwei Ziele vor Augen:

– die Verwendung dieser Objekte als ″Kommunikatoren″, um eine Verbindung zwischen den älteren Menschen und ihrer Außenwelt herzustellen.

– die Steuerung dieser Objekte und damit auch die Möglichkeit, sich ihrer Nutzung zu entziehen, wenn kein Bedarf einer Verbindung zur Außenwelt besteht, oder nicht auf die ″Befehle″ der Technologie zu reagieren bzw. eine passende Antwort haben zu müssen.

 

Vor diesem Hintergrund finden im Rahmen dieses Projektes eine Reihe von Forschungen zur virtuellen Gemeinschaft und zur Selbstbestimmung des Individuums statt. Dabei geht es um die Entwicklung der technischen und digitalen Infrastruktur, um nicht nur Computer und Menschen, sondern auch Objekte zu verbinden.

 

[1] Projektpartner: École nationale supérieure des mines de Saint-Étienne, Université Jean Monnet, Cité du design, Ecole Supérieure d’Arts et Design Saint-Etienne, Télécom Saint-Etienne, Centre Hospitalier Universitaire de Saint-Etienne. UNUOC wird von der Saint-Etienne Métropole finanziert.

 

 

Quellen:

– “Objets chauds et objets froids au coeur des TIC”, Artikel aus Les Clés de Demain, Beilage der Le Monde – 25.07.2013 – http://lesclesdedemain.lemonde.fr/sante/objets-chauds-et-objets-froids-au-coeur-des-tic_a-11-2660.html

– Webseite des Projektes: https://unuoc.emse.fr/Le_projet.html

 

Redakteur: Aurélien Filiali, aurelien.filiali@diplomatie.gouv.fr