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Skuldtech erhält 1 Million Euro für die Entwicklung neuer Methoden zur Diagnose von Alzheimer

Das Unternehmen Skuldtech, das auf die Entdeckung genomischer Biomarker und auf die Entwicklung von Diagnosen spezialisiert ist, wird im Rahmen eines Projekts zur Alzheimer-Erkrankung, das über ein Gesamtbudget von 8,6 Mio. Euro verfügt, mit 1 Million Euro von Bpifrance (öffentliche Investitionsbank) gefördert. Dieses Programm ist auf vier Jahre angelegt; die ersten Ergebnisse werden für 2018 erwartet.


Das Unternehmen Skuldtech, das auf die Entdeckung genomischer Biomarker und auf die Entwicklung von Diagnosen spezialisiert ist, wird im Rahmen eines Projekts zur Alzheimer-Erkrankung, das über ein Gesamtbudget von 8,6 Mio. Euro verfügt, mit 1 Million Euro von Bpifrance (öffentliche Investitionsbank) gefördert. Dieses Programm ist auf vier Jahre angelegt; die ersten Ergebnisse werden für 2018 erwartet.

 

Skuldtech und AB Science haben sich im Rahmen dieses Programms zusammengeschlossen, um gemeinsam eine neue Therapie zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit zu entwickeln. Skuldtechs Aufgabe ist einerseits die Entwicklung einer Companion Diagnostics (diagnostische Tests) zu Masitinib, dem von AB Science entwickelten Molekül, und andererseits einer Diagnostik zur Bestätigung kognitiver Tests und zur Vorhersage der Entwicklung des Verlaufs der Alzheimer-Erkrankung.

 

Skuldtech ermittelt Blut-Biomarker, mit denen eine einfache und zuverlässige Diagnostik möglich ist, um so die Behandlung direkt auf den Patienten anpassen zu können (personalisierte Medizin) und sie während des Fortschreitens ihrer Krankheit beobachten zu können. Zur Identifizierung dieser Marker nutzt Skuldtech die im Rahmen der Phase III der Masitinib-Studie zur Alzheimer-Krankheit gesammelten Blutproben. Diese klinische Studie wurde im Mai 2013 in Europa und anderen Ländern gestartet und soll insgesamt 400 Patienten umfassen. Mit den Blutproben dieser Patienten soll eine Companion Diagnostics entwickelt werden, die feststellt, ob ein Patient zu einer Patientengruppe gehört, die voraussichtlich positiv auf diese Therapie reagiert.


“Diese neue Partnerschaft zur Alzheimer-Krankheit stärkt die Position von Skuldtech im Bereich der personalisierten Medizin sowie bei der Entwicklung der Companion Diagnostics, die mit neuen Therapieformen einhergeht, die sich noch in der Phase klinischer Studien befinden”, so Didier Ritter, Präsident von Skuldtech. “Neben der Markteinführung neuer Diagnostika sind wir auch offen für Partnerschaften mit anderen Biotech- oder Pharma-Unternehmen, die dem gleichen Prinzip folgen.”


Skuldtech wurde 1999 gegründet und ist auf dem Gelände des Biopôle (Kompetenzzentrum für biologische Forschung) in Montpellier angesiedelt. Das Unternehmen ist Mitglied der Kompetenznetzwerke für Gesundheit vor Ort: Euromediag/Eurobiomed, Cancéropôle Grand Sud-Ouest und Biomeridies. Skuldtech ist Experte auf dem Gebiet der Genomik und Pharmakogenomik und spezialisiert auf die Entdeckung neuer Biomarker sowie die Entwicklung neuer diagnostischer Tests. Die von seinen Forschern identifizierten und ausgewählten Biomarker entstammen seiner Technologie-Plattform.

 

 

Kontakt:

http://www.skuldtech.com/index.php

 

Quelle: Pressemitteilung des ALA – 11.09.2013 – http://www.ala.com/article.php?id=257

 

Redakteur: Louis Thiebault, louis.thiebault@diplomatie.gouv.frhttps://www.wissenschaft-frankreich.de