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mariane

Energie

2011 setzte sich der französische Energiemix zu 24% aus Strom, zu 43% aus Öl, zu 21% aus Gas, zu 4% aus Kohle und zu 9% aus erneuerbaren Energien zusammen. Der Strom wird in Frankreich zu 73,3% aus Atomenergie erzeugt, zu 13,8% aus Wasserkraft, zu 8,1% aus fossilen Brennstoffen, zu 2,9% aus Windenergie, zu 0,8% aus Sonnenenergie und zu 1,1% aus anderen erneuerbaren Quellen.

Auf der Umweltkonferenz im September 2012 bekundete der französische Staatspräsident François Hollande seinen Willen, in Frankreich eine Energiewende einzuleiten. Premierminister Manuel Valls legte daraufhin in seiner Regierungserklärung im April 2014 folgende Ziele dar:

Diese Ziele stehen im Einklang mit den von der Europäischen Kommission festgelegten Zielen:

Darüber hinaus wird dem Ministerrat bis zum Sommer 2014 ein Rahmengesetz zur Energiewende vorgelegt. Dieser Gesetzentwurf ist das Ergebnis der Debatte zur Energiewende, die von September 2012 bis Juli 2014 mit Experten und Bürgern geführt wurde. Durch das Gesetz werden die Versorgungssicherheit, die Wettbewerbsfähigkeit der Strompreise und der Umweltschutz gewährleistet.

Zur Umsetzung der Energiewende in Frankreich werden unterschiedliche technische Lösungen in Betracht gezogen: