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Europäisches Kolloquium für Bioökonomie in Paris (28.-29.06.2017)

Am 28. und 29. Juni 2017 organisiert das französische Institut für Agrarforschung (INRA) und das nationale Forschungsinstitut für Agrar- und Umwelttechnik (IRSTEA) in Zusammenarbeit mit den Ministerien für Forschung und Landwirtschaft ein europäisches Kolloquium im Bereich Bioökonomie in Paris.


Dem Beispiel mehrerer europäischer Länder (Deutschland, Spanien, Italien) folgend, verabschiedete Frankreich am 18.01.2017 eine nationale Strategie für Bioökonomie. Die industriellen Akteure sind in dieses Thema eingebunden, da es Wachstums- und Entwicklungspotentiale bietet. Die Europäische Union erarbeitet derzeit ihre bioökonomische Strategie im Rahmen des Programms H2020.

Ziel dieses Kolloquium ist es, den Bedarf der wissenschaftlichen Akteure der Bioökonomie in den Bereichen Ernährung, Bioenergien und biobasierte Kunststoffe zu identifizieren. Zudem werden die Teilnehmer dazu aufgefordert:

  • Die Prioritäten der Forschung im Bereich Bioökonomie für die nächsten 10 Jahre festzulegen
  • Die Instrumente (Infrastrukturen, Daten, Panels) zur Entwicklung der Projekte weiterzuentwickeln
  • Die Zusammenarbeit und neue Akteure zu fördern.

Als Zusammenfassung und zur Fortführung des Kolloquiums werden zwei Positionspapiere (ein allgemeines und ein spezifischeres, von jungen Forschern verfasst) formuliert.

 

Weitere Informationen:

Webseite zum europäischen Kolloquium für Bioökonomie – https://colloque.inra.fr/bioeconomy2017

Redakteur: Luc Massat, luc.massat@diplomatie.gouv.fr