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Inria und Oya Light möchten das Potenzial der vernetzten LED ausweiten

Bei der Beleuchtung sind lichtemittierende Dioden (LED) die Zukunft, da sie eine längere Lebensdauer als Neonröhren besitzen und weniger Strom verbrauchen. Ein weiterer Vorteil der LEDs liegt darin, dass sie über ein Ethernet-Kabel (Netzwerkkabel) versorgt werden und so gleichzeitig Strom und digitale Daten übertragen können. Diese elektronischen Eigenschaften werden vom französischen Forschungszentrum für Informatik und Automatik (Inria) entwickelt und ausgebaut.


Bei der Beleuchtung sind lichtemittierende Dioden (LED) die Zukunft, da sie eine längere Lebensdauer als Neonröhren besitzen und weniger Strom verbrauchen. Ein weiterer Vorteil der LEDs liegt darin, dass sie über ein Ethernet-Kabel (Netzwerkkabel) versorgt werden und so gleichzeitig Strom und digitale Daten übertragen können. Diese elektronischen Eigenschaften werden vom französischen Forschungszentrum für Informatik und Automatik (Inria) entwickelt und ausgebaut.

 

Im Rahmen des gemeinsamen Projektes zwischen dem Inria und dem Unternehmen Oya Light sollen vernetzte, mit Sensoren ausgestattete LEDs hergestellt werden. So können digitale Informationen durch das Licht übertragen (LiFi-Technologie) werden. Die Aktivierung der LEDs erfolgt gemäß der von den Sensoren ermittelten Informationen. Das Inria spielt bei der Erarbeitung einer entsprechenden Software-Lösung eine wichtige Rolle. Das System funktioniert auch nach dem Prinzip des maschinellen Lernens. Zum Beispiel könnten LEDs im Brandfall die Wege zum Ausgang anzeigen und die Ermittlung der Wege würde sich nach der Position und der Anzahl der anwesenden Personen richten.

 

Oya Light und das Inria haben bereits eine erste Versuchsanlage gebaut, die von der Region Bretagne über das GLIE-Programm (Guidage Lumineux par l’Intelligence de l’Environnement –Lichtleitsystem durch eine intelligente Umgebung) finanziert wurde. Ziel war es, die ersten Forschungsansätze zu bestätigen.

 

Der Einsatz von Sensoren könnte so flexibler gestaltet werden, da sie nicht mehr nur für eine Aufgabe eingesetzt werden können. So könnten sie zum Beispiel die Anwesenheit einer Person aufspüren und entsprechend die Beleuchtung und die Heizung anschalten. So entstünden wahre Dienstleister-Schnittstellen.

 

Die künftige Herausforderung liegt dabei darin, die Kosten für die LEDs, die mit einer solchen Technologie ausgestattet sind, in vertretbaren Grenzen zu halten. Eine Lösung dafür wäre, flexible Benutzeroberflächen zu entwickeln, um die Verwendung der Sensoren zwischen verschiedenen Betreibern zu ermöglichen.

 

 

Weitere Informationen:

 

Quelle: “Des services innovants pour la LED connectée”, Pressemitteilung des Inria, 24.08.2016 – https://www.inria.fr/centre/rennes/actualites/des-services-innovants-pour-la-led-connectee

 

Redakteur: Aurélien Gaufrès, aurelien.gaufres@diplomatie.gouv.fr