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mariane

Cinescience: “Gangster und Genetik”, 25. Juni 2014, Auditorium der französische Botschaft

Hightech-Methoden bei der Ermittlung: In der US-Krimiserie CSI kommt keine Episode ohne sie aus. Aber auch in die forensische Realität halten sie Einzug und könnten das perfekte Verbrechen bald nahezu unmöglich machen. Die Dokumentation von Tilman Jens untersucht weltweit bedeutende Neuentwicklungen der Forensik: Wie funktionieren sie? Wie helfen sie bei der Ermittlung? Und: Welche Perspektiven eröffnen sie für die Zukunft?


ARTE und die Wissenschaftsabteilung der französischen Botschaft  laden herzlich ein zur Vorabpremiere der Wissenschaftsdokumentation :

 

“Gangster und Genetik : Neueste Methoden der Forensik”, von Tilmann Jens, eine Koproduktion von HR und ARTE

 

 Neueste Methoden aus der Forensik                                                                     von Tilmann Jens, Deutschland 2014, 52 min
 

 Der Film

Hightech-Methoden bei der Ermittlung: In der US-Krimiserie CSI kommt keine Episode ohne sie aus. Aber auch in die forensische Realität halten sie Einzug und könnten das perfekte Verbrechen bald nahezu unmöglich machen. Die Dokumentation von Tilman Jens untersucht weltweit bedeutende Neuentwicklungen der Forensik: Wie funktionieren sie? Wie helfen sie bei der Ermittlung? Und: Welche Perspektiven eröffnen sie für die Zukunft?

 

1987 wurde im niedersächsischen Osnabrück die 9-jährige Christina ermordet. Mehr als 25 Jahre waren die Ermittler ratlos, bis 2013 eine erneute intensive Untersuchung der DNA mit den neuesten Methoden der Forensik eine Klärung des Falls brachte. Dank bahnbrechender Entwicklungen in der Forensik könnten so viele Fälle, die jahrzehntelang ungelöst blieben, nun aufgeklärt werden.

 

Denn Hightech-Methoden und bedeutende Neuentwicklungen in der Forensik revolutionieren die Verbrechensbekämpfung: Die postmortale Durchleuchtung eines Opfers im Scanner rekonstruiert die Todesursache bis ins letzte Detail. Die Leiche wird durch einen Geräteparcoursaus Oberflächenscanner, Ultraschall, CT und MRT geschleust, den sogenannten „Virtobot“. Auf diese Weise erhalten die Rechtsmediziner Einblick ins Innere einer Leiche, ohne den Körper öffnen und seine dreidimensionale Struktur zerstören zu müssen; selbst die kleinste Spur bleibt jederzeit sichtbar und für Polizei und Staatsanwaltschaft abrufbar. In Zürich arbeiten die Forscher schon seit einigen Jahren mit dieser Technik der virtuellen Autopsie, der „Virtopsie“.

 

Auch die DNA-Analyse macht in der wissenschaftlichen Realität große technische Fortschritte: Dank modernster Methoden, mit denen DNA vervielfacht wird, reichen geringste DANN Mengen aus, um ein Täterprofil zu erstellen. Das perfekte Verbrechen wird damit nahezu unmöglich.

 

Niederländische Wissenschaftler gehen sogar noch weiter: Sie sind dabei, eine DNA-Methode zu entwickeln, die weder Analysekartei noch Massengentests nötig hat. Direkt aus der DNA, ohne Abgleich der Profile, können sie Augenfarbe, Haarfarbe, Geschlecht, Ethnie und Alter des Täters ableiten; in Zukunft sogar die Physionomie des Gesichts.

 

Auf der ARTE -Plattform ARTE FUTURE lädt das Webspecial „Forensik-Timeline: Auf dem Weg zur absoluten Erfassbarkeit“ die User ein, selbst zu erleben, wie Hightec-Mehtoden in der Forensik die Verbrechensaufklärung beschleunigen. Die Timeline macht klar, wie Wissenschaft und Technik den kriminalistischen Scharfsinn der Ermittler immer stärker ergänzen – und welche Fälle dadurch plötzlich lösbar sind.

 

Auch Deutschlandradio Kultur befasst sich mit den neuesten Methoden der Forensik und sendet am Donnerstag, 5. und 12. Juni jeweils um 19.30 Uhr das zweiteilige Radiofeature „Die Zukunft der Forensik“.

 

Im Anschluss an die Filmvorführung wird es ein Expertengespräch zwischen  Bertrand Ludes (Universitätsprofessor und Sachverständiger beim Kassationsgerichtshof) und Jörg Köpke (Technisches Servicezentrum  für IuK-Technologien beim Bundeskriminalamt) geben.
Durch den Abend führt die ARTE-Moderatorin Nazan Gökdemir.
Anschließend laden wir Sie gerne zu einem kleinen Imbiss.

 

Wann : Mittwoch, den 25. Juni 2014 um 18:30 Uhr (Einlass ab 18.00 Uhr)

 

Wo : Auditorium der französischen Botschaft, WILHELMSTR. 69, 10117 BERLIN
Eintritt frei. Anmeldung erforderlich. Bitte Personalausweis mitbringen.

 

ANMELDUNG

Aufgrund der begrenzten Anzahl der zur Verfügung stehenden Plätze bitten wir Sie, sich bis spätestens
zum 23. Juni 2014 (um 18.00 Uhr) per E-Mail unter cinescience@ambafrance-de.org anzumelden.
Geben Sie bitte die Namen und Vornamen aller Teilnehmer an. Eine Bestätigung wird Ihnen zugesandt.

 

Für den Fall, dass Sie Ihre Anmeldung ändern oder weitere Informationen erhalten möchten, bitten wir Sie, sich an nachfolgende Adresse zu wenden: marie.de-chalup@diplomatie.gouv.fr – Tel : (030) 590 03 92 62

 

Quelle:

ARTE und SST

 

NB: AUSSTRAHLUNG AUF ARTE AM FREITAG, DEN 27. JUNI 2014, UM 21:45 UHR