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Allgemein

Frankreichs Regierung und Nationale Forschungsagentur unterzeichnen Ziel- und Leistungsvertrag

Frankreichs Regierung und Nationale Forschungsagentur unterzeichnen Ziel- und Leistungsvertrag

Der am 26.04.2021 unterschriebene Ziel- und Leistungsvertrag stärkt die Rolle der nationalen Forschungsagentur und benennt sechs übergreifende Ziele zur Förderung der Forschungslandschaft Frankreichs, darunter auch die Förderung der europäischen und internationalen Zusammenarbeit und Open Science.

Bewerbungsaufruf 2021: PREIS FORCHEURS JEAN-MARIE LEHN für deutsch-französische Kooperationen zwischen Nachwuchsforschern

Bewerbungsaufruf 2021: PREIS FORCHEURS JEAN-MARIE LEHN für deutsch-französische Kooperationen zwischen Nachwuchsforschern

Der aus dem deutschen Wort Forscher und dem französischen Wort chercheur gebildete Neologismus Forcheur, der von dem gleichnamigen Werk von Gérard Foussier übernommen wurde, bezeichnet Forscher/-innen, die täglich beiderseits des Rheins zusammenarbeiten. Die Französische Botschaft in Deutschland und die Deutsch-Französische Hochschule organisieren in Partnerschaft mit Sanofi Deutschland und BASF Frankreich jedes Jahr die Verleihung des Preises Forcheurs Jean-Marie Lehn an ein deutsch-französisches Tandem von Nachwuchsforschern/-innen, mit dem ihre herausragende Kooperationsleistung in den Bereichen Chemie, Gesundheit und Pharmakologie gewürdigt werden soll. Dieser sinnbildliche Name verdeutlicht das erklärte Ziel, eine engere Zusammenarbeit der deutschen und der französischen Wissenschaftsgemeinschaft zu fördern. Der Preis steht zudem unter der Schirmherrschaft des Nobelpreisträgers für Chemie 1987, Prof. Jean-Marie Lehn.

Ein europäisches Konsortium zur Früherkennung von Schlaganfall und Vorhofflimmern

Ein europäisches Konsortium zur Früherkennung von Schlaganfall und Vorhofflimmern

Das europäische Projekt MAESTRIA, das im März 2021 für eine Laufzeit von 5 Jahren gestartet ist, stellt sich den großen Herausforderungen der Datenintegration und der personalisierten Medizin mit dem Ziel der Prävention von Herzrhythmusstörungen und Schlaganfällen, durch den Einsatz von Ansätzen der künstlichen Intelligenz zur Erstellung von multiparametrischen digitalen Instrumenten. Das von der Universität Sorbonne geleitete und von der Europäischen Union mit fast 14 Millionen Euro geförderte Projekt bringt 18 Partner aus der EU sowie aus Großbritannien, Kanada und Nordamerika zusammen.

Europäische Hochschulallianz 4EU+ erhält neue Rechtsform

Europäische Hochschulallianz 4EU+ erhält neue Rechtsform

Die europäische Hochschulallianz 4EU+ hat sich eine eigene Rechtsform gegeben. Den Entschluss dazu fassten Anfang April 2021 die Rektoren der beteiligten Universitäten Prag, Heidelberg, Sorbonne/Paris, Warschau, Kopenhagen und Mailand. Demnach werden die sechs forschungsstarken Universitäten, die gemeinsam die 4EU+ European University Alliance bilden, ihre Zusammenarbeit ab sofort als eingetragener Verein fortsetzen und maßgeblich vertiefen. Der neue rechtliche Rahmen wird unter anderem dazu beitragen, den Austausch innerhalb der Allianz noch effizienter zu gestalten, indem Kompetenzen und Ressourcen gebündelt, Abläufe weiter optimiert und bürokratische Hürden abgebaut werden. Seinen Sitz soll die Allianz unter dem Namen „4EU+ European University Alliance e.V.“ künftig in Heidelberg haben, wo auch das Generalsekretariat angesiedelt sein wird.

Procope Plus 2022 : Beihilfen für die Organisation wissenschaftlicher Kolloquien und deutsch-französischer Expertentreffen

Procope Plus 2022 : Beihilfen für die Organisation wissenschaftlicher Kolloquien und deutsch-französischer Expertentreffen

“Procope plus” ist ein Programm, das auf die Förderung der deutsch-französischen Forschungszusammenarbeit abzielt, indem es die Organisation von wissenschaftlichen Symposien und Expertentreffen unterstützt und so dazu beiträgt, anspruchsvolle Forschungsnetzwerke zu strukturieren und zu entwickeln. Projekte können einen dritten europäischen Partner einbeziehen. Besonderes Augenmerk wird auf trilaterale Projekte gelegt, an denen die Niederlande, Polen oder die Schweiz beteiligt sind.

Der renommierte Léopold-Griffuel-Preis geht 2021 an den Direktor des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg, Stefan Pfister, für seine Arbeiten zu Hirntumoren bei Kindern.

Der renommierte Léopold-Griffuel-Preis geht 2021 an den Direktor des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg, Stefan Pfister, für seine Arbeiten zu Hirntumoren bei Kindern.

Stefan Pfister und sein Kollege Michael Taylor vom Sick Kids Hospital in Toronto (Kanada) sind die Preisträger des zum 49. Mal vergebenen Léopold Griffuel-Preises in der Kategorie Grundlagenforschung. Der Preis wird von der Association pour la Recherche sur le Cancer (ARC – Verein für Krebsforschung) vergeben und würdigt ihre gemeinsamen Forschungsarbeiten.

MOPGA-Initiative: 40 Gaststipendien für Frankreich

MOPGA-Initiative: 40 Gaststipendien für Frankreich

Das Ministerium für Europa und Auswärtige Angelegenheiten (MEAE) hat in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Hochschulen, Forschung und Innovation (MESRI) ein Gaststipendienprogramm ins Leben gerufen, um junge internationale Forscher*innen zu unterstützen, die ihre Forschung im Rahmen eines “One Health”-Ansatzes in Frankreich durchführen möchten. Die Bewerbungsfrist für die MOPGA-Forschungsinitiative (Make Our Planet Great Again) endet am 3. Mai 2021.

Der französische Nationale Digitalrat (CNNum) will die Digitalisierung als gesellschaftliche Realität und nicht mehr als technisches Thema betrachten.

Der französische Nationale Digitalrat (CNNum) will die Digitalisierung als gesellschaftliche Realität und nicht mehr als technisches Thema betrachten.

Der Nationale Digitalrat (CNNum) wurde am 11. Februar 2021 für zwei weitere Jahre bestätigt. Zu diesem Anlass aktualisierten die Co-Präsidenten ihren Fahrplan, um das Thema der digitalen Technologien künftig aus einer anthropologischen Sicht zu betrachten. Ziel ist es, nicht mehr nur Expertenmeinungen zu technischen Themen einzuholen, sondern herauszufinden, wie die Digitalisierung die Gesellschaft verändert.

Bewerbungsaufruf PROCOPE-MOBILITÄT 2021 – Mobilitätsstipendien nach Frankreich für in Deutschland tätige Doktorand*innen, Post-Doktorand*innen und Nachwuchsforschenden

Bewerbungsaufruf PROCOPE-MOBILITÄT 2021 – Mobilitätsstipendien nach Frankreich für in Deutschland tätige Doktorand*innen, Post-Doktorand*innen und Nachwuchsforschenden

Ziel der Abteilung für Wissenschaft und Technologie der Französischen Botschaft in Deutschland ist die Stärkung der deutsch-französischen Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung und Innovation durch die Förderung der Mobilität nach Frankreich von Doktorand*innen, Post-Doktorand*innen und Nachwuchsforschenden, die in einem in Deutschland ansässigen Labor bzw. Forschungsinstitut tätig sind.

Parlamentsbericht mit Empfehlungen für eine Zukunft Frankreichs als Vorreiter in der Quantentechnologie

Parlamentsbericht mit Empfehlungen für eine Zukunft Frankreichs als Vorreiter in der Quantentechnologie

Auf der Grundlage der Empfehlungen des Berichts “Quantenwissenschaft: der technologische Wandel, den Frankreich nicht verpassen wird”, den das französische Parlament am 9. Januar 2020 der Regierung vorgelegt hat, präsentierten Florence Parly, Ministerin der Streitkräfte, Bruno Le Maire, Minister für Wirtschaft Finanzen und Aufschwung, Frédérique Vidal, Ministerin für Hochschulen, Forschung und Innovation, und Cédric O, Staatssekretär für Digitales, nun ihre Vision der Quantentechnologie und das zukünftige Vorgehen der Regierung auf der Grundlage von fünf Maßnahmen: