logo

Wissenschaftsportal der Französischen Botschaft in Deutschland

mariane

Neues Studienzentrum für Umwelt, Mobilität und Raumordnung

Mit Verabschiedung des Gesetzes zu Verkehrsinfrastrukturen und -dienstleistungen am 31. Mai 2013 kann jetzt die Errichtung eines übergreifenden Studienzentrums für Umwelt, Mobilität und Raumordnung gestartet werden. Das Zentrum wird seine Arbeit am 1. Januar 2014 aufnehmen.


Mit Verabschiedung des Gesetzes zu Verkehrsinfrastrukturen und -dienstleistungen am 31. Mai 2013 kann jetzt die Errichtung eines übergreifenden Studienzentrums für Umwelt, Mobilität und Raumordnung gestartet werden. Das Zentrum wird seine Arbeit am 1. Januar 2014 aufnehmen.

 

 

Mit dem Aufbau des CEREMA (Studien- und Fachzentrum für Risiken, Umwelt, Mobilität und Raumordnung) wird dem Bedarf entsprochen, in Frankreich eine wissenschaftliche Einrichtung zur Verfügung zu haben, um die politischen Entscheidungen zu Fragen der Raumordnung und nachhaltigen Entwicklung besser prüfen und umsetzen zu können. Dabei handelt es sich weniger um einen völligen Neubeginn, als vielmehr um die Zusammenführung von elf Einrichtungen in den Zuständigkeitsbereichen des Ministeriums für die Gleichstellung der Gebiete und das Wohnungswesen sowie des Ministeriums für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Energie:

  • Die acht Zentren für technische Ausrüstungsstudien (Cete)
  • Das Forschungszentrum für Transportnetze, Stadtplanung und öffentliche Bauten (Certu)
  • Das Studienzentrum für Meeres- und Flusstechniken (CETMEF)
  • Das Amt für technische Studien für Straßen und Autobahnen (Setra)

 

 

Das neue Zentrum wird wissenschaftlich-technologische Gutachten zum Nutzen des Staates und der Gebietskörperschaften zur Verfügung stellen und auf eine ausgewogene räumliche Entwicklung hinarbeiten.

Das umfasst Fragen zu Städten, nachhaltiger Mobilität, Wohnungswesen und Standorten sowie den Kampf gegen die Entnaturalisierung des Bodens, das Einräumen der Möglichkeit für Gebiete, ihre eigene Entwicklung zu gestalten, der Einbeziehung von Chancen und Risiken im Bereich Umwelt, Energie und Bodennutzung. Es wird somit der Nutzung der am stärksten gefährdeten Gebiete, die einer Vielzahl von wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, ökologischen und technologischen Risiken ausgesetzt sind, eine besondere Bedeutung beimessen.

Die Errichtung des CEREMA erfolgt in Abstimmung mit den Gewerkschaftsverbänden des Ministeriums für die Gleichstellung der Gebiete und das Wohnungswesen sowie des Ministeriums für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Energie, in Anwendung des Protokolls, welches am 12. Dezember 2012 zwischen den Ministerien und allen Gewerkschaftsverbänden unterzeichnet wurde.

 

 

Quelle:

Veröffentlichung des französischen Ministeriums für Umwelt, Nachhaltige Entwicklung und Energie – 29.05.2013 – http://www.developpement-durable.gouv.fr/Creation-du-CEREMA-un-nouvel.html

Kooperation International – 04/06/2013 –  http://www.kooperation-international.de/detail/info/mit-cerema-entsteht-in-frankreich-ein-neues-studienzentrum-fuer-fragen-der-umwelt-mobilitaet-und-ra.html

Redakteur:

Bernd Kramer, DFGWT – Deutsch-Französische Gesellschaft für Wissenschaft und Technologie e. V.