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Paris – Die französische unabhängige Suchmaschine Qwant will Online-Presseverleger bezahlen.

„Wir warten auf die Bankverbindung der Presseverleger, um sie zu vergüten“, versichert AFP-Chef Eric Léandri. Er schlägt ferner die Einrichtung eines dezentralen Systems vor, mit dem leichter nachgeprüft werden kann, wem die online veröffentlichten Fotos zuzuordnen sind.

Paris – Die französische unabhängige Suchmaschine Qwant will Online-Presseverleger bezahlen.

In einem Interview mit der internationalen Nachrichtenagentur AFP äußert sich der Mitbegründer und Präsident von Qwant dazu, wie seiner Meinung nach die Ende März von den Mitgliedern des Europäischen Parlaments verabschiedete europäische Urheberrechtsreform am besten umgesetzt werden kann.

Diese Richtlinie, die die Mitgliedstaaten innerhalb von zwei Jahren nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in nationales Recht umsetzen müssen, sieht die Einführung eines “verwandten Leistungsschutzrechts” im Urheberrecht für Presseverleger vor, damit Plattformen (Google News, Facebook) die Medien für die von ihnen verwendeten Artikel besser vergüten.

Quelle: l’Express https://lexpansion.lexpress.fr/actualites/1/actualite-economique/droits-voisins-le-moteur-de-recherche-qwant-propose-de-remunerer-la-presse-francaise_2071072.html

Redaktion : Abteilung für Wissenschaft und Technologie Französische Botschaft in Berlin