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50 Jahre Elysée-Vertrag: Stärkung der deutsch-französischen Zusammenarbeit auf den Gebieten Forschung und Hochschulbildung

Am 22. Januar 2013 traf sich die französische Ministerin für Hochschulen und Forschung, Geneviève Fioraso, während des deutsch-französischen Ministerrats mit ihrer deutschen Amtskollegin Annette Schavan. Die Ministerin bekräftigte Frankreichs Wunsch nach einer Weiterführung der deutsch-französischen Zusammenarbeit und der Intensivierung der wissenschaftlichen und universitären Kooperation.


Am 22. Januar 2013 traf sich die französische Ministerin für Hochschulen und Forschung, Geneviève Fioraso, während des deutsch-französischen Ministerrats mit ihrer deutschen Amtskollegin Annette Schavan. Die Ministerin bekräftigte Frankreichs Wunsch nach einer Weiterführung der deutsch-französischen Zusammenarbeit und der Intensivierung der wissenschaftlichen und universitären Kooperation.

 

 

Durch die Unterzeichnung des Elysée-Vertrages am 22. Januar 1963 führten die beiden Staatschefs Konrad Adenauer und Charles de Gaulle ihre Nationen auf den gemeinsamen Weg einer friedlichen Zukunft und stellten die Jugend in den Mittelpunkt dieses politischen Vorhabens.

 

Hochschulbildung und Forschung gehören dabei zu den Schwerpunktthemen, auf denen diese deutsch-französische Freundschaft seit 50 Jahren aufbaut.

 

50 % des Budgets für die Forschung in der EU und 10 % für die Forschung weltweit werden allein von Deutschland und Frankreich aufgebracht. Deutschland ist Frankreichs wichtigster Wissenschaftspartner in Europa und Frankreich Deutschlands wichtigster Partner in Europa.

 

Im Rahmen des Berlin-Besuchs der französischen Regierung anlässlich des deutsch-französischen Ministerrats traf sich Forschungsministerin Geneviève Fioraso mit ihrer deutschen Amtskollegin Annette Schavan. Während dieses Treffens sprach sich Frau Fioraso für eine Weiterführung und Intensivierung der deutsch-französischen Zusammenarbeit in den Bereichen Hochschulbildung und Forschung und einen gemeinsamen Aktionsplan aus, der darauf abzielt:

 

  • die Mobilität von Studenten und Nachwuchsforschern im Rahmen der Deutsch-Französischen Hochschule und eines Erasmus-Programms, das auf die Berufsausbildung ausgeweitet wurde, zu verstärken;
  • die wissenschaftlichen Partnerschaften zu intensivieren, insbesondere in den strategischen Bereichen Gesundheit, grüne und weiße Biotechnologien, digitale Technologien (Höchstleistungsrechnen und IT-Sicherheit) und Energie (Einspeisung der erneuerbaren Energien in die Netze, Energieeffizienz, intelligente Stromnetze, Energiematerialien, Entsorgung nuklearer Abfälle);
  • die während des ESA-Rates im November 2012 in Neapel eingegangenen Verpflichtungen im Bereich Raumfahrt weiter umzusetzen, sowohl bei der neuen Trägerrakete Ariane 6 und dem Vorläufer Ariane 5 M.E., aber auch bei der Entwicklung eines Satelliten für Luftmessungen im Kampf gegen den Klimawandel.

 

Mit zwei universitären und wissenschaftlichen Ereignissen wird das Deutsch-Französische Jahr des 50. Jahrestages des Elysée-Vertrages gefeiert: „die deutsch-französische Wissenschaftswoche mit dem Schwerpunkt Alumni“, im April 2013 in Paris und das 63. Treffen der Nobelpreisträger in Lindau Ende Juni.

 

Die deutsch-französische Zusammenarbeit, zu deren Schwerpunkten die Hochschulbildung und die Forschung zählen, ging gestärkt aus diesem 50. Jahrestag hervor. Dieser vereinte an der Seite der deutschen Bundeskanzlerin, des französischen Staatspräsidenten, des Premierministers und deutscher und französischer Abgeordneter alle betreffenden Minister in Berlin.

 

 

Mitteilung des Ministeriums für Hochschulen und Forschung

 

Übersetzung :  Jana Ulbricht