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Neue Projektausschreibung: industrielle Demonstrationsanlagen für die nachhaltige Stadt

Am 8. Oktober 2015, knapp zwei Monate vor Beginn der COP21 in Paris, wurde eine weitere Initiative für den nachhaltigen Städtebau ins Leben gerufen. Die Vorzeigeprojekte zu nachhaltigem Bauen und Leben umfassen eine Reihe von Kriterien und Maßnahmen: Null CO2; umweltfreundliche, öffentliche Verkehrsmittel; erneuerbare Energien; regionale und möglichst energieeffiziente Baustoffe; regionale Lebensmittel; nachhaltige Wasserversorgung; vollständige Abfallverwertung sowie die Einbeziehung der derzeitigen und künftigen Bewohner. Nachhaltigkeit beruht auf drei Säulen: Umweltschutz, Wirtschaftlichkeit und sozialer Fortschritt. Das ist jedenfalls das ideale Schema.


Am 8. Oktober 2015, knapp zwei Monate vor Beginn der COP21 in Paris, wurde eine weitere Initiative für den nachhaltigen Städtebau ins Leben gerufen. Die Vorzeigeprojekte zu nachhaltigem Bauen und Leben umfassen eine Reihe von Kriterien und Maßnahmen: Null CO2; umweltfreundliche, öffentliche Verkehrsmittel; erneuerbare Energien; regionale und möglichst energieeffiziente Baustoffe; regionale Lebensmittel; nachhaltige Wasserversorgung; vollständige Abfallverwertung sowie die Einbeziehung der derzeitigen und künftigen Bewohner. Nachhaltigkeit beruht auf drei Säulen: Umweltschutz, Wirtschaftlichkeit und sozialer Fortschritt. Das ist jedenfalls das ideale Schema.

 

Die Ministerin für Ökologie, nachhaltige Entwicklung und Energie, Ségolène Royal, und die Ministerin für Wohnungswesen, die Gleichstellung der Gebiete und den ländlichen Raum, Sylvia Pinel, haben in Zusammenarbeit mit dem Generalkommissariat hierzu eine Projektausschreibung gestartet. Es handelt sich um die Förderung von industriellen Demonstrationsanlagen für die nachhaltige Stadt.

Dieser Projektaufruf richtet sich an Unternehmen des nachhaltigen Städtebaus (Gebäude, öffentliche Bauarbeiten, Netze), und zielt darauf ab, Pilotprojekte im Bereich der nachhaltigen Entwicklung zu unterstützen und das Know-how französischer Unternehmen stärker herauszuheben.

 

Die Projekte sollen die Umsetzung von innovativen Pilotprojekten erleichtern, die alle städtischen Funktionen integrieren (Bau, Transport, Wasserwirtschaft, Energie, Abfall, Risikomanagement, Biodiversität, Ressourceneffizienz etc.) sowie auf eine größere Umweltverträglichkeit und wirtschaftliche und soziale Integration abzielen. Sie sollen auf mindestens einem der drei Hauptkriterien basieren: ökonomische Effizienz bei der Nutzung von Entwicklungsressourcen; soziale Gerechtigkeit bei der Verteilung von Entwicklungserfolgen und deren Kosten sowie zukunftsorientierte Entwicklungen. Dabei ist Nachhaltigkeit kein statischer Zustand, sondern ein dynamischer, mit einer beständigen Anpassung an die sich verändernden Umweltbedingungen. Damit diese Anpassungsfähigkeit erreicht wird, müssen die menschlichen Bedürfnisse in ein Gleichgewicht mit den Kapazitäten der globalen Ressourcen gebracht werden. Darüber hinaus stellt nachhaltige Entwicklung ein Konzept dar, welches die Interaktionen zwischen verschiedenen Ebenen der Nachhaltigkeit berücksichtigt.

 

Die Projekte sollen von Unternehmen oder Zusammenschlüssen von Kleinunternehmen gemeinsam mit kommunalen Partnern getragen werden. Erfolgreiche Projekte bekommen staatliche Unterstützung durch Innovationsförderung, Hilfe bei Dienstleistungen (Verwaltung, notwendiges Fachwissen) und kontinuierliche Betreuung. Eine finanzielle Unterstützung im Rahmen der Aktion “Die Stadt von morgen” des französischen Investitionsprogramms wird ebenfalls zur Verfügung gestellt.

 

Die Abgabefrist für die Projektanträge ist der 13. November 2015.

 

 

Weitere Informationen:

 

Quelle: “Lancement de l’appel à projets « Démonstrateurs industriels pour la ville durable »”, Pressemitteilung des französischen Ministeriums für Ökologie, nachhaltige Entwicklung und Energie, 08.10.2015 – http://www.developpement-durable.gouv.fr/Lancement-de-l-appel-a-projets,45025.html

 

Redakteurin: Daniela Niethammer, daniela.niethammer@diplomatie.gouv.fr