3. August 2017

Das Cluster Medicen Paris Region stärkt seine europäische Position im Bereich regenerative Medizin

Am 6. Juli 2017 wurde das europäische BONE-Projekt während einer Veranstaltung des französischen Healthcare-Clusters Medicen Paris Region gestartet. Das Projekt wird von der Universität Maastricht (Niederlande) koordiniert und hat die Entwicklung innovativer Knochenimplantate in den nächsten vier Jahren zum Ziel. Diese Implantate sollen eine Alternative zu wiederholten Eingriffen, Dauermedikation und Gewebetransplantationen nach komplexen Knochenbrüchen sein.

Das BONE-Projekt wird im Rahmen des Interreg-Nord-West-Europa-Programms (INTERREG NWE) mit einem Gesamtbudget von 3,3 Millionen Euro gefördert. Das Europäische Konsortium umfasst die Universitäten Maastricht (NL), Leuven (Belgien) und Lille (Frankreich), das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen (Deutschland), die Technologieunternehmen The Electrospinning Company (UK), NKT Photonics (Dänemark) und Spraybase (Irland) sowie die Region Medicen Paris als Referenz-Biocluster in Europa.

 

Der offizielle Start erfolgte am 7. Juli in Paris vor der REGMEG-Europe-Veranstaltung. Diese bedeutende internationale Initiative brachte acht führende europäische Cluster und Ökosysteme im Bereich regenerative Medizin sowie internationale Unterstützungsstrukturen und das Netzwerk Enterprise Europe Network zusammen. Diese Kooperationsveranstaltung für regenerative Medizin zählte rund 30 angesehene Redner und 150 Teilnehmer aus 15 Ländern.

 

 

Quelle (auf Englisch): “Medicen Paris Region renforce son positionnement européen autour de la médecine régénératrice”, Pressemitteilung von Medicen, 19.07.2017 – http://www.medicen.org/actualites/actualites-du-pole-et-de-ses-membres/medicen-paris-region-renforce-son-positionnement-europeen-autour-de-la-medecine-regeneratrice/

 

Redakteurin: Laura Voisin, laura.voisin@diplomatie.gouv.fr