8. März 2017

Deutsch-französisch-schweizerisches Projekt am Oberrhein zur Verbesserung von Transplantationen

Die Universität Straßburg und die Universitätskliniken von Freiburg, Heidelberg, Mainz und Basel (Schweiz) sind am 17. Januar 2017 in Straßburg im Rahmen des Projekts TRIDIAG eine neue grenzüberschreitende Partnerschaft eingegangen. Das Ziel dieses Projekts ist es, neue klinische und technologische Diagnoseinstrumente für Transplantationen zu entwickeln und zu bestätigen, um die Überlebenschance langfristig zu steigern.

In vielen Fällen ist eine Transplantation die einzige Möglichkeit zur Heilung bestimmter Krankheiten. Doch bleibt die Transplantatabstoßung ein wichtiges Problem mit schwerwiegenden Folgen. Um die langfristige Überlebenschance der Patienten zu verbessern, ist es also notwendig, präzise und wirksame diagnostische Mittel zu entwickeln, die eine zuverlässige Risikoabschätzung von Transplantationen ermöglichen. Die Forscherteams des Projekts können sich auf die vielversprechenden Ergebnisse der Straßburger Forscher stützen, die gezeigt haben, dass sogenannte MICA-Moleküle die Kompatibilität zwischen Spender und Empfänger vorhersagen können.

Das TRIDIAG-Projekt wird im Rahmen des Interreg V Oberrhein Programms mit 1,2 Millionen Euro von der Europäischen Union gefördert sowie von der Schweizerischen Eidgenossenschaft und den Kantonen Aargau, Basel-Stadt und Basel-Land. Das Projekt ermöglicht es, hochmoderne Labore zusammenzubringen, das Know-how der verschiedenen Teams zu bündeln und auf mehrere Transplantationszentren zurückzugreifen, um klinische Daten von Patienten zu sammeln.

 

Weitere Informationen:

Quelle: “TRIDIAG : nouveaux outils diagnostiques en transplantation”, Artikel aus Medtech Strasbourg,  27.01.2017 – http://www.medtech-strasbourg.eu/fr/tridiag-nouveaux-outils-diagnostiques-transplantation/

Redakteurin: Laura Voisin, laura.voisin@diplomatie.gouv.fr