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Europäischer Erfinderpreis: Zwei Franzosen für Innovationen im Bereich Gesundheit auszeichnet

 Helen Lee  © Europäisches Patentamt    Der Europäische Erfinderpreis wird jährlich vom Europäischen Patentamt organisiert und zeichnet herausragende Erfinder aus Europa und der ganzen Welt aus, die einen außergewöhnlichen Beitrag zu sozialer Entwicklung, technologischem Fortschritt und wirtschaftlichem Wachstum geleistet haben. Die Europäischen Erfinderpreise 2016 wurden am 9. Juni 2016 in Lissabon vergeben.  Unter den Preisträgern sind auch […]


EPO President Benoît Battistelli presents the Popular Prize of the European Inventor Award 2016 to Helen Lee at the award ceremony in Lisbon on 9 June

 Helen Lee  © Europäisches Patentamt   

Der Europäische Erfinderpreis wird jährlich vom Europäischen Patentamt organisiert und zeichnet herausragende Erfinder aus Europa und der ganzen Welt aus, die einen außergewöhnlichen Beitrag zu sozialer Entwicklung, technologischem Fortschritt und wirtschaftlichem Wachstum geleistet haben. Die Europäischen Erfinderpreise 2016 wurden am 9. Juni 2016 in Lissabon vergeben.  Unter den Preisträgern sind auch zwei Franzosen: Alim-Louis

Alim-Louis Benabid © Europäisches Patentamt

Benabid, Erfinder der tiefeRG 213 benabidn Hirnstimulation, und die französisch-britische Forscherin Helen Lee, die HIV-Schnelltests für Entwicklungsländer entwickelt hat.

 

Nach dem Lasker-Preis im Jahr 2014 und dem Breakthtough Prize im Jahr 2015 erhielt der


Physiker und Neurochirurg Alim-Louis Benabid seine dritte Auszeichnung innerhalb von drei Jahren für die Entwicklung der tiefen Hirnstimulation. Er wurde in der Kategorie “Forschung” des Europäischen Erfinderpreises belohnt. Die tiefe Hirnstimulation basiert auf hochfrequenten elektrischen Impulsen, mit denen Morbus Parkinson und weitere neurologische Erkrankungen ohne Radikaloperation behandelt werden können.

 

Helen Lee erhielt den Publikumspreis für ihre Erfindung eines kostengünstigen und einfach anwendbaren Diagnose-Kits für ansteckende Krankheiten wie HIV, Hepatitis B und Chlamydien. Mit schnellen und zuverlässigen Ergebnissen ohne Fachpersonal sind Helen Lees Tests besonders geeignet für Entwicklungsländer und kamen bereits bei 40.000 Personen in Afrika zum Einsatz.

 

 

Weitere Informationen:

 

Quelle:

 

Redakteurin: Rébecca Grojsman, rebecca.grojsman@diplomatie.gouv.fr