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Französische Studien: Keine Beeinträchtigung des Wohlbefindens bei mit GVO gefütterten Tieren

Französische Forscherinnen und Forscher haben unter der Federführung der Genetikerin Agnès Ricroch (AgrotechParis – Tech, Université de Paris-Sud-Orsay) 24 aktuelle toxikologische Studien ausgewertet. Die Studien haben ergeben, dass selbst nach zwei Jahren und auch dann, wenn die Fütterung der Tiere mit genetisch veränderten Organismen (GVO) wie Mais, Soja, Reis, Kartoffeln über zwei bis fünf Generationen hinweg stattgefunden hat, es den so ernährten Tieren gut geht; jedenfalls ebenso gut wie den traditionell ernährten Tieren.


 

 

Französische Forscherinnen und Forscher haben unter der Federführung der Genetikerin Agnès Ricroch (AgrotechParis – Tech, Université de Paris-Sud-Orsay) 24 aktuelle toxikologische Studien ausgewertet. Die Studien haben ergeben, dass selbst nach zwei Jahren und auch dann, wenn die Fütterung der Tiere mit genetisch veränderten Organismen (GVO) wie Mais, Soja, Reis, Kartoffeln über zwei bis fünf Generationen hinweg stattgefunden hat, es den so ernährten Tieren gut geht; jedenfalls ebenso gut wie den traditionell ernährten Tieren.

Die breit angelegte von Agnès Ricroch betreute Studie wird demnächst in der Fachzeitschrift Food and Chemical Toxicology erscheinen; die als Referenz auf diesem Gebiet gilt. In der Studie wurden 24 amerikanische, japanische, brasilianische, italienische und norwegische Untersuchungen aus jüngster Zeit ausgewertet, die ausschließlich von staatlichen, mit öffentlichen Mitteln geförderten Laboratorien durchgeführt wurden.

Die Hälfte der 24 Untersuchungen bezog sich auf Ratten, Mäuse, Milchkühe, Lachse und auch auf Affen. Die Tiere wurden über die von der OECD (1998) vorgeschriebene Dauer von 90 Tagen bis hin zu zwei Jahren nach den Vorgaben der OECD mit genetisch veränderten Organismen ernährt, bevor letztere in den Handel gebracht werden durften.

Die andere Hälfte der Untersuchungen betraf mehrere Generationen von Kühen, Schafen, Ziegen, Schweinen und Perlhühnern.

Die Autoren der Studien haben eventuelle Auswirkungen der GVO auf die Organe der Tiere (Herz, Leber, Niere, Gehirn, Darm, Geschlechtszellen) sowie eine große Zahl von biologischen und histologischen Parametern untersucht.

Offenbar – so Le Figaro vom 13.12.2011 ” Les animaux nourris aux OGM se portent bien ” – ohne Ergebnis; Le Figaro beruft sich hierbei auf den Biologen Marcel Kuntz (CNRS /Université Joseph-Fourier-Grenoble). Marcel Kuntz ist Koautor der jetzt abgeschlossenen Auswertungsstudie. Ihm stimmt die die Studie federführend betreuende Genetikerin Agnès Ricroch ausdrücklich zu.

 

 

Quelle:

Pressemitteilung von Kooperation-International – 21.12.2011 – http://www.kooperation-international.de/countries/themes/nc/info/detail/data/57736

Redakteur: Dr. Hermann Schmitz-Wenzel, DFGWT – Deutsch-Französische Gesellschaft für Wissenschaft und Technologie e. V.