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Die Daten der Eisenbahninfrastruktur stehen der Forschung zur Verfügung

Réseau Ferré de France (RFF), der staatliche Betreiber des französischen Schienennetzes, wird der Wissenschaftsgemeinschaft auf einer Plattform Daten zur Eisenbahninfrastruktur und aller damit zusammenhängenden Komponenten (Schienen, Energie, Signal-, Telekommunikations-, Mess- und Regeltechnik) zur Verfügung stellen. Das Forschungsinstitut für Verkehr, Straßenausbau und Netze (IFSTTAR) ist die erste Forschungseinrichtung, die von dieser neuen Nutzungslizenz profitiert. Ziel ist es, den realen Lebenszyklus des Eisenbahnsystems besser zu verstehen und ihn zu modellieren, um seine Leistung zu erhöhen.


 

Réseau Ferré de France (RFF), der staatliche Betreiber des französischen Schienennetzes, wird der Wissenschaftsgemeinschaft auf einer Plattform Daten zur Eisenbahninfrastruktur und aller damit zusammenhängenden Komponenten (Schienen, Energie, Signal-, Telekommunikations-, Mess- und Regeltechnik) zur Verfügung stellen. Das Forschungsinstitut für Verkehr, Straßenausbau und Netze (IFSTTAR) ist die erste Forschungseinrichtung, die von dieser neuen Nutzungslizenz profitiert. Ziel ist es, den realen Lebenszyklus des Eisenbahnsystems besser zu verstehen und ihn zu modellieren, um seine Leistung zu erhöhen.

 

Diese Daten werden besonders im Bereich der Informations-Dienste und -systeme Anwendung finden. Die Forschungen, die auf ein Hinauszögern des Alterungsprozesses der Schieneninfrastruktur und die Verringerung seiner Umweltbelastung abzielen, werden ebenfalls weiter vorangetrieben.

 

Bei einem der wichtigsten Bereiche der Forschung geht es um Szenarien aus dem Nahverkehr. Für eine bestimmte Verkehrsachse entwickelten die Forscher einen Simulator zur flüssigen Verkehrsgestaltung. Die Herausforderung besteht darin, den Verkehr von Güter- und Personenzügen fließender zu gestalten, um Spielräume für die Pünktlichkeit und die Auslastung zu schaffen. In diesem Kontext sind Informationen zur Infrastruktur (zum Beispiel die Position der Isolierstöße oder der Stellwerksignale) erforderlich. Die ersten Ergebnisse dieser Studie – die bis 2015 fortgesetzt wird – werden für diesen Sommer erwartet.

 

Die Datenplattform wird schrittweise für andere Forschungseinrichtungen in Frankreich zugänglich gemacht. Insgesamt sind über einhundert Forscher an diesem neuen Austausch beteiligt. Bislang wurden vierzig Forschungsprojekte (interne oder kollaborative) beim RFF eingereicht.

 

 

Quelle: Pressemitteilung des RFF – 30.05.2013 – http://www.ifsttar.fr/fileadmin/redaction/5_ressources-en-ligne/Communication/Espace_presse/Communiqu%C3%A9s_de_presse/Licence_P%C3%B4le_nord.pdf

 

Redakteur: Aurélien Filiali, aurelien.filiali@diplomatie.gouv.fr