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CNRS und MIT gründen ihre erste internationale fakultätsübergreifende Forschergruppe

Am 15. Juni 2012 starteten der CNRS-Präsident, Alain Fuchs, und die MIT-Präsidentin, Susan Hockfield, offiziell die erste internationale fakultätsübergreifende Forschungsgruppe zwischen dem französischen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS) und dem Massachusetts Institute of Technology (MIT). Die Forschungseinheit MSE wird sich mit multiskaligen Materialien für Energie und Umwelt beschäftigen. Sie wird auf dem Campus des MIT in Cambridge (Massachusetts) angesiedelt und setzt sich aus vier bis fünf französischen und rund zehn MIT-Forschern zusammen.


Am 15. Juni 2012 starteten der CNRS-Präsident, Alain Fuchs, und die MIT-Präsidentin, Susan Hockfield, offiziell die erste internationale fakultätsübergreifende Forschungsgruppe zwischen dem französischen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS) und dem Massachusetts Institute of Technology (MIT). Die Forschungseinheit MSE wird sich mit multiskaligen Materialien für Energie und Umwelt beschäftigen. Sie wird auf dem Campus des MIT in Cambridge (Massachusetts) angesiedelt und setzt sich aus vier bis fünf französischen und rund zehn MIT-Forschern zusammen.

 

Ziel der MSE-Einheit (“Multi-scale Materials Science for Energy and Environment“) ist die Unterstützung und der langfristige Erhalt des im Oktober 2009 von Franz Josef Ulm, Professor für Bauingenieurwesen und Umwelt am MIT, und Roland Pellenq, Forschungsdirektor am CNRS und MIT Senior Research Scientist, gegründeten Forschungszentrums “Concrete Stability Hub” (CSHub@MIT).

 

Das CSHub@MIT beschäftigt rund zwanzig Forscher. Es wird von der amerikanischen Zementindustrie finanziert und verbindet die Industrie und die Regierungsbehörden. In diesem Zentrum wird untersucht, wie die negativen Auswirkungen von Zement auf die Umwelt verringert werden können. Dies soll über eine Kombination von Simulationen und Tests von der atomaren bis hin zur Mikrometerebene und von der Nanosekunden- bis zur Stundeneinheit erreicht werden.

 

2011 haben Franz Ulm und Roland Pellenq in Partnerschaft mit der Erdölindustrie (Shell und Schlumberger) zusätzlich das X-shale Hub Zentrum errichtet, das sich mit der Poromechanik von Schiefer-Gas beschäftigt. Im X-shale Hub sind derzeit rund ein Dutzend Forscher tätig. Es verfügt über das erste multiskalige Modell von Methanschiefer.

 

Die CNRS-MIT Forschungseinheit befindet sich im Zentrum eines strategischen Systems, das in Partnerschaft mit der Industrie sowohl auf die Forschung, als auch auf die Bildung abzielt.

Quelle: Pressemitteilung des CNRS – 15/06/2012 – http://www2.cnrs.fr/presse/communique/2673.htm

 

Redakteurin: Elodie Parisot, elodie.parisot@diplomatie.gouv.fr