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mariane

Stornierung der Cinescience ” WIE SCHAFFEN WIR DIE AGRARWENDE?” am kommenden Freitag,15. März 2019

Wir bedauern sehr, Ihnen mitteilen zu müssen, dass unser Auditorium aufgrund gravierender technischer Probleme derzeit nicht ordnungsgemäß betrieben werden kann.Infolgedessen sind wir nicht in der Lage, die Projektion und Debatte der Cinescience vom kommenden Freitag zu gewährleisten, wofür wir uns vielmals entschuldigen möchten.

Stornierung der Cinescience ” WIE SCHAFFEN WIR DIE AGRARWENDE?”  am kommenden Freitag,15. März 2019

Zur Anmeldung hier.

Der Film (Erstausstrahlung am 15. März in der französichen Botschaft)

WIE SCHAFFEN WIR DIE AGRARWENDE?

Freitag, 15. März 2019, um 18

 Dokumentation von Tatjana mischke und caroline nokel,  swr/ARTE, Thurn film, deutschland 2018, 52 Min.
Wie können wir die Menschen in Europa ernähren? Nur mit Hilfe der Chemie – sagen die einen. Aber immer deutlicher bekommen wir zu spüren, dass wir dabei unsere Umwelt und damit unsere Lebensgrundlage zerstören: Das Trinkwasser ist mit Nitrat verschmutzt, die Insekten sterben, die Böden laugen aus. Dass es so nicht weitergehen kann, sehen nicht nur Wissenschaftler und Umweltschützer, sondern auch viele Bauern. Ein Jahr lang begleitet der Film Landwirte, die Alternativen zur industriellen Landwirtschaft suchen, und hinterfragt die Rolle der Verbraucher und der Subventionen der EU.

Mitte Januar forderten zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin zehntausende Teilnehmer bei einer von dem Bündnis „Wir haben es satt“ organisierten Demonstration eine Agrarreform für eine zukunftsfähige Landwirtschaft. Denn die industrielle Landwirtschaft stellt zwar unsere Ernährung sicher und hat Gemüse, Obst und Fleisch billiger gemacht. Immer deutlicher aber bekommen wir ihre Folgen zu spüren: Doch wie schaffen wir die Agrarwende? Welche Alternativen gibt es zur industriellen Landwirtschaft? Ist „Bio für alle“ möglich? Oder lässt sich auch die konventionelle Landwirtschaft in entscheidenden Punkten nachhaltiger gestalten? Welche Rolle spielen wir Verbraucher und die Politik, wenn eine Agrarwende gelingen soll?
Die Doku begleitet ein Jahr lang Landwirte in Deutschland und Frankreich, die nach Alternativen suchen: Sven Wilhelm aus dem Renchtal im Schwarzwald stellt seinen Gemüseanbau auf Bio um. In der Umstellungsphase braucht er langen Atem, um zu überleben, da EU Subventionen nur dem konventionellen, großflächigen Anbau nützen. Michael Reber aus Schwäbisch-Hall geht einen Zwischenweg. Statt immer mehr Geld für Mineraldünger und Spritzmittel auszugeben, versucht er, mit speziellem Humusdünger die Bodenfruchtbarkeit auf seinen Äckern zu erhöhen. Und in der Normandie bewirtschaften Perrine und Charles Hervé-Gruyer eine Fläche, die etwa halb so groß ist wie ein Fußballfeld, auf der Grundlage der Permakultur. Mit Erfolg – der Ertrag ist hoch und sichert ihren Lebensunterhalt. Alternativen gibt es also. Doch Tatsache ist: Ohne eine Änderung der Subventionsregeln der EU und dem Ess- und Kaufverhalten der Verbraucher ist eine Agrarwende nicht zu schaffen.

 Ausstrahlung auf ARTE: Samstag, 14. Oktober, 22.35 Uhr Erstausstrahlung – In der ARTE-Mediathek bis 21. Juni 2019

Die Podiumsdiskussion

In Anwesenheit von Tobias Bandel, Agrarwissenschaftler an der Universität Hohenheim und Mitbegründer von Soil & More international und Alain Canet, Agraringenieur und -forstwirt, sowie der Autorin und Regisseurin der Dokumentation Tatjana Mischke .Durch den Abend führt die ARTEModeratorin Emilie Langlade.
Im Anschluss laden wir Sie gerne auf einem kleinen Imbiss ein.