Die Sterile-Insekten-Technik hat die Fertilität der Stechmückenart Aedes albopictus in einer Region auf der Insel La Réunion (Indischer Ozean) um 50 % reduziert

Seit dem 22. Juli 2021 läuft die operative Phase des Projekts „Sterile-Insekten-Technik“ (SIT), das von der Region aus EFRE-Mitteln, vom französischen Staat und vom Gesundheitsministerium finanziert wird, mit wöchentlichen Aussetzungen steriler männlicher Mücken im Stadtteil Duparc in Sainte-Marie. In dieser letzten Phase des Projekts paaren sich die freigelassenen sterilen Mückenmännchen mit den wilden Weibchen, damit diese Eier legen, aus denen kein Nachwuchs schlüpfen kann. Sechs Monate nach Beginn der Aussetzungen zeigen die Erhebungen sehr gute erste Ergebnisse am Pilotstandort: 50 % der Mückeneier gehen nicht auf.

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Weltweite Datenbank zur Vegetation der Erde ist frei verfügbar

Die globale Vegetationsdatenbank „sPlotOpen“ ist ab sofort frei zugänglich. Darin versammelt sind Vegetationsaufnahmen von Pflanzen aus 114 Ländern, von allen Klimazonen der Erde. Erstmals steht so Forschenden weltweit ein ausbalancierter, repräsentativer Datensatz zur Vegetation der Erde zur Verfügung.

Erarbeitet wurde die Datenbank von einem internationalen Forschungsteam unter Leitung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und des französischen Centre national de la recherche scientifique (CNRS).

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Frankreich: Neuer Bericht des Instituts für nachhaltige Entwicklung und internationale Beziehungen (IDDRI): Auf dem Weg zu einem gerechten Wandel im Lebensmittelsektor

In einem neuen, am 24. März 2021 vorgestellten Bericht hat das von den französischen Ministerien für ökologischen Wandel und für Landwirtschaft finanzierte Institut für nachhaltige Entwicklung und internationale Beziehungen (IDDRI) einen „gerechten Wandel“ im französischen und europäischen Lebensmittelsektor modellhaft dargestellt, mit dem die Klimaziele des Sektors erfüllt und gleichzeitig seine verschiedenen, insbesondere sozioökonomischen Auswirkungen begrenzt würden. Ihre Schlussfolgerungen weisen auf ein „multifunktionales“ Szenario hin, das sowohl den Anforderungen an den Klimaschutz, die Gesundheit, die Biodiversität und die Beschäftigung gerecht wird. In einem nächsten Schritt muss ein politischer Rahmen geschaffen werden, um diesen Wandel in konkrete Bahnen zu lenken.

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Wachstum des Viehbestands: Ein globaler #Pandemie-Faktor

Das weltweite Wachstum der Viehzucht bedroht die biologische Vielfalt und erhöht die Gesundheitsrisiken für Mensch und Haustiere. Diese Korrelationen stehen im Mittelpunkt einer Studie eines Forschers des Institut des sciences de l’évolution de Montpellier (CNRS/Université de Montpellier/IRD/EPHE) und des CIRAD Astre-Labors, die in der Zeitschrift Biological Conservation veröffentlicht wurde.

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Bürgerkonvent für das Klima Juni 2020

Im Januar 2020, anlässlich des 4. Treffens der 150 im Klimakonvent vertretenen Bürger, kündigte der französische Staatspräsident Emmanuel Macron an, dass er den Bürgern durch Referenden eine Stimme in Umweltfragen geben wolle.

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ClimaTalk 2019: „Anstieg der Mobilisierungen, sinkende Prognosen – Welche #Klimazukunft können wir realistischerweise erwarten“ am 12. Dezember 2019 in der Französischen Botschaft in Berlin

Am 12. Dezember 2019, dem Jahrestag des Pariser Klimaabkommens, der gleichzeitig mit der COP 25 in Madrid zusammenfiel, fand in der Französischen Botschaft in Berlin eine ClimaTalk-Konferenz statt mit dem Titel: „Anstieg der Mobilisierungen, sinkende Prognosen – Welche Klimazukunft können wir realistischerweise erwarten“. Anne Larigauderie, auf Biodiversität spezialisierte Ökologin und Exekutivsekretärin des Weltbiodiversitätsrats IPBES, und Alexander Popp, Leiter der Landnutzungsgruppe am PIK (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung), sprachen vor rund 150 Gästen aus verschiedenen Bereichen im Auditorium der Französischen Botschaft.

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Ergebnisse der Tara-Expedition: #Mikroplastik ist überall, auch in den Flüssen

Sechs Monate lang (von Mai bis November 2019) war das Forschungsschiff „Tara“ im Rahmen der „Mikroplastik“-Messkampagne auf den neun größten Flüssen Europas (Elbe und Rhein in Deutschland, Seine, Loire, Garonne und Rhône in Frankreich, Themse in England, Ebro in Spanien und Tiber in Italien) unterwegs, um in der Nähe von großen Städten und an Flussmündungen Proben zu entnehmen. Diese Forschungsmission wurde von der französischen Stiftung Tara Océans ins Leben gerufen, die seit Jahren die Umwelteinflüsse auf die Weltmeere erforscht, und gemeinsam mit 17 Forschungslaboren durchgeführt. Das interdisziplinäre Forscherteam setzt sich aus 46 Wissenschaftlern – Biologen, Umwelttoxikologen,  Ozeanographen, Chemikern und Physikern – zusammen. Ziel war es, die Quellen der Verschmutzung zu ermitteln, die Fragmentierung von Mikroplastik in Flüssen und ihre Ausbreitung in die Meere zu erforschen sowie ihre Auswirkungen auf die Artenvielfalt der Meere und auf die Nahrungskette zu ermitteln.

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ClimaTalk 2019: Anstieg der Mobilisierungen, sinkende Prognosen – Welche Klimazukunft können wir realistischerweise erwarten?

Anne Larigauderie, auf Biodiversität spezialisierte Ökologin und Exekutivsekretärin des IPBES (Weltbiodiversitätsrat), eines unabhängigen zwischenstaatlichen Gremiums das wissenschaftliche Berichte für Entscheidungsträger bezüglich der globalen Biodiversität, der Ökosysteme und den damit verbundenen Beiträgen für die Menschen erarbeitet, und Alexander Popp, Leiter der Landnutzungsgruppe am PIK (Potsdam Institut für Klimafolgenforschung) und unter anderem Leitautor des IPCC-Sonderberichts über Klimawandel und Landsysteme sowie des 6ten IPCC- Sachstandberichts, werden beim ClimaTalk 2019 in einen öffentlichen Dialog treten.

Die Veranstaltung findet am 12. Dezember 2019, zwischen 18:00 und 20:00 Uhr, im Auditorium der Französischen Botschaft in Berlin statt. Die Veranstaltung wird in simultaner deutsch-französischer Übersetzung präsentiert

Die Konferenz wird von Anne-Marie Descôtes, Botschafterin Frankreichs in Deutschland, eröffnet.

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