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Empfehlungen für eine nachhaltige Bewirtschaftung der Meere

Im Anschluss an die internationale Konferenz ″Das Meer, die Zukunft der Menschheit″, die am 11. April 2013 in Paris stattfand, hat der Veranstalter, der Wirtschafts-, Sozial- und Umweltrat (CESE) [1], einen Bericht veröffentlicht.

In diesem Bericht definiert der Rat die Ozeane, geht auf die maritimen Tätigkeiten ein, behandelt deren größte Auswirkungen auf die Meere und zieht eine Bilanz über das aktuelle Meeresmanagement. Der CESE unterbreitet Empfehlungen darüber, welche Mittel und welche Verwaltungsform bei den verschiedenen, als prioritär eingestufte Bereiche anzuwenden seien.


Im Anschluss an die internationale Konferenz ″Das Meer, die Zukunft der Menschheit″, die am 11. April 2013 in Paris stattfand, hat der Veranstalter, der Wirtschafts-, Sozial- und Umweltrat (CESE) [1], einen Bericht veröffentlicht.

 

In diesem Bericht definiert der Rat die Ozeane, geht auf die maritimen Tätigkeiten ein, behandelt deren größte Auswirkungen auf die Meere und zieht eine Bilanz über das aktuelle Meeresmanagement. Der CESE unterbreitet Empfehlungen darüber, welche Mittel und welche Verwaltungsform bei den verschiedenen, als prioritär eingestufte Bereiche anzuwenden seien.

 

Es wurden vier Themenbereiche ermittelt:

  • Forschung, Wissen und Ausbildung
    Förderung der nachhaltigen Steuerung menschlicher Aktivitäten im Meer
    Verhinderung schwerer Umweltschäden
    Verbesserung des Meeresmanagements.

 

Die Empfehlungen berücksichtigen auch die Notwendigkeit eines ökosystemischen Ansatzes, was sich auch in der Zusammensetzung der Verwaltungsausschüsse für Meeresschutzgebiete widerspiegelt. In diesen Gremien sind alle beteiligten Akteure vertreten: sowohl Forscher als auch Fischer, Unternehmer, Vereinigungen oder Volksvertreter.

 

Die erfolgreiche Umsetzung dieser Empfehlungen hängt von zwei Voraussetzungen ab:

– dass Frankreich sich als eine maritime Nation versteht und seine Verantwortung und seine Rolle bei den Übersee-Gebieten übernimmt, die 97 % seines Meeresraums ausmachen und durch die es in allen Meeresregionen der Welt vertreten ist und

– dass eine ehrgeizige Meerespolitik und die Mittel zu ihrer Umsetzung beschlossen werden.

 

[1] Der Wirtschafts-, Sozial-und Umweltrat (CESE) ist ein beratendes Gremium, das sich aus sozialen Vertretern (Arbeitgeber, Gewerkschaften, Verbände) zusammensetzt. Er hat eine beratende Funktion, kann aber auf nationaler Ebene auch Berufsorganisationen vertreten. Er unterstützt die Kommunikation zwischen den verschiedenen Wirtschaftsakteuren. Seine Aufgaben entsprechen dem auf europäischer Ebene tätigen Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA), ein Nebenorgan der Europäischen Union.

 

 

Weitere Informationen (auf Französisch):

Der komplette Bericht: “Quels moyens et quelle gouvernance pour une gestion durable des océans ? “- http://www.lecese.fr/sites/default/files/pdf/Avis/2013/2013_15_gouvernance_oceans.pdf?bcsi_scan_96404f7f6439614d=0&bcsi_scan_filename=2013_15_gouvernance_oceans.pdf

 

Kontakt:

Catherine Chabaud, Ministerium für Ökologie, nachhaltige Entwicklung und Energie – E-Mail: catherine.chabaud@lecese.fr

 

Quelle:

Veröffentlichung des Wirtschafts-, Sozial- und Umweltrats – 09.07.2013 – http://www.lecese.fr/travaux-publies/quels-moyens-et-quelle-gouvernance-pour-une-gestion-durable-des-oceans

Redakteur:

Clément Guyot, clement.guyot@diplomatie.gouv.fr