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Frankreich bekräftigt sein Engagement im Kampf gegen den Klimawandel

Durch die Auffüllung des Fonds kann die Finanzierung von Projekten zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und zur Anpassung an den Klimawandel schneller umgesetzt werden, insbesondere in den am stärksten benachteiligten Ländern.


Frankreich begrüßt die Ergebnisse der letzten Sitzung des Direktoriums des Grünen Klimafonds (Green Climate Fund, GCT) vom 21. Mai 2014 im südkoreanischen Songdo. Das Führungsgremium des wichtigsten internationalen Instruments zur Finanzierung von Maßnahmen zur Emissionsreduzierung und Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel in Entwicklungs- und Schwellenländern hatte sich auf die letzten Voraussetzungen für die erste Auffüllung des Fonds geeinigt.

 

Außenminister Laurent Fabius, Umweltministerin Ségolène Royal, Finanzminister Michel Sapin und die Staatssekretärin für Entwicklung, Annick Girardin, zeigten sich erfreut über diesen Erfolg, durch den der Auffüllungsprozess des Fonds eingeleitet werden kann, der Ende 2014 abgeschlossen werden soll. Frankreich wird seinen Beitrag leisten und ruft seine Partner dazu auf, es ihm gleichzutun.

 

Durch die Auffüllung des Fonds kann die Finanzierung von Projekten zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und zur Anpassung an den Klimawandel schneller umgesetzt werden, insbesondere in den am stärksten benachteiligten Ländern.

 

Der Start des Grünen Fonds ist eine bedeutende Etappe bei der Bereitstellung von jährlich 100 Milliarden US-Dollar aus privaten und staatlichen Fonds bis 2020, zu denen sich die Industrieländer verpflichtet haben, um Entwicklungsländern bei ihrem Übergang zu kohlenstoffarmen und klimaresistenten Volkswirtschaften zu unterstützen. Dies ist ein äußerst positives Signal im Hinblick auf die UN-Klimaverhandlungen, die Ende 2015 in Paris zum Abschluss eines weltweiten Klimaabkommens führen sollen.

 

Quelle: Green Climate Fund

 

Übersetzerin: Jana Ulbricht, jana.ulbricht@diplomatie.gouv.fr