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GEOSUD – Satellitengestützte Erfassung von Gebieten und Umweltbedingungen

Die Qualität der Satellitenbilder hat sich seit dem Start des ersten SPOT-Satelliten vor 24 Jahren deutlich verbessert. Satellitenbilder sind zweifellos ein Erfolg, nicht nur vom wissenschaftlichen oder industriellen, sondern auch vom strategischen Standpunkt aus. Sie werden jedoch von den Forschungslaboratorien in den Bereichen Umwelt und Gebietsüberwachung noch zu wenig genutzt.


 

 

Die Qualität der Satellitenbilder hat sich seit dem Start des ersten SPOT-Satelliten vor 24 Jahren deutlich verbessert. Satellitenbilder sind zweifellos ein Erfolg, nicht nur vom wissenschaftlichen oder industriellen, sondern auch vom strategischen Standpunkt aus. Sie werden jedoch von den Forschungslaboratorien in den Bereichen Umwelt und Gebietsüberwachung noch zu wenig genutzt. Vor diesem Hintergrund wurde das Projekt GEOSUD (GEOinformation for SUstainable Development) gegründet, das von mehreren französischen Forschungseinrichtungen wie der Agrarhochschule Engref/AgroParisTech, dem Zentrum für Landmaschinenwesen, Agrartechnik, Gewässer und Forstwesen (CEMAGREF), dem Zentrum für internationale Zusammenarbeit in der Agrarforschung für Drittländer (CIRAD) und dem Forschungsinstitut für Entwicklung (IRD) getragen wird. Das nationale Institut für Geographie (IGN) und die Universität Montpellier II schlossen sich ebenfalls diesem Projekt an, dass außerdem vom Staat, der Region Languedoc-Roussillon und dem nationalen Raumfahrtforschungszentrum (CNES) unterstützt wird. Sein Ziel ist die hochauflösende, flächendeckende Erfassung Frankreichs per Satellit, um diese Satellitendaten kostenlos öffentlichen Benutzern zur Verfügung zu stellen.

 

Dies ermöglicht öffentlichen Akteuren den Zugriff auf Bildinformationen vom gesamten französischen Territorium, die nicht nur aktuell (aus dem Sommer 2010), sondern auch aussagekräftig und hochauflösend (5m) sind. GEOSUD bietet Forschern ebenfalls die Möglichkeit, ihre Arbeit den regionalen Besonderheiten anzupassen und die Satellitenbilder mit Feldmessungen zu kombinieren. Des Weiteren fördert dieses Projekt den Austausch von Erkenntnissen, Methoden und Analyseinstrumenten zwischen der Wissenschaftsgemeinschaft und der Gemeinschaft der Verwaltungsakteure. Im Rahmen der Projektausschreibung Equipex (Exzellenzanlagen) der großen Staatsanleihe gehört GEOSUD zu den 52 Gewinnern und wird mit insgesamt 11,5 Millionen Euro gefördert.

 

″GEOSUD ist beispielhaft für die Arbeit der Allianz AllEnvi [1], die darauf abzielt, interdisziplinäre, strukturierende Projekte durchzuführen und der Umweltforschung angesichts der großen gesellschaftlichen Herausforderungen und des Umweltschutzes einen wichtigen Platz in den öffentlichen Diskussionen einzuräumen″, so der Generaldirektor des Cemagref und Präsident dieser Allianz, Roger Genet. Die nationale Allianz für Umweltforschung AllEnvi wurde am 9. Februar 2010 gegründet und vereint insgesamt zwölf renommierte wissenschaftliche Einrichtungen und über 15.000 Forscher. Mehr als 250 Wissenschaftsexperten decken die 12 gebietsübergreifenden Umweltthemen des AllEnvi Forschungsprogramms, wie Agrarökologie, Ernährung, Biodiversität, Klima, Wasser, Umweltrisiken, etc. ab.

 

Weitere Informationen zu GEOSUD finden Sie unter: http://geosud.teledetection.fr

 

[1] Allianz AllEnvi – www.allenvi.fr

Quelle: – Pressemitteilung aus dem Informationsblatt BE France – 22.11.2011 –

http://www.bulletins-electroniques.com/actualites/68275.htm

 

Redakteurin: Myrina Meunier, myrina.meunier@diplomatie.gouv.fr