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Neue Lignocellulose-Bioraffinerie im Green Valley

n Golbey (Lothringen) wird eine neue Pilotanlage zur Verwertung von Abfällen aus der Holz- und Papierindustrie gebaut. Ein Konsortium der Unternehmen Arbiom und Norske Skog wird die Lignocellulose-Bioraffinerie entwickeln und betreiben.


In Golbey (Lothringen) wird eine neue Pilotanlage zur Verwertung von Abfällen aus der Holz- und Papierindustrie gebaut. Ein Konsortium der Unternehmen Arbiom und Norske Skog wird die Lignocellulose-Bioraffinerie entwickeln und betreiben.

 

Das Ziel hinter dieser Idee der neuen Raffinerie ist es, das Potenzial der lokalen Holzindustrie besser auszuschöpfen: Golbey liegt in den Vogesen und ist ein Zentrum der französischen Holzindustrie. Norske Skog betreibt im sogenannten “Green Valley” von Golbey eine Papierherstellungsanlage, die jedes Jahr 600 000 Tonnen Papier produziert, deren Prozessabfälle in die neue Bioraffinerie fließen könnten und somit die lokale Kreislaufwirtschaft fördern.

 

Durch den Prozess von Arbiom können aus Lignocellulose-Abfällen Glukose, Pentose und Lignine synthetisiert werden, die dann in der Chemieindustrie zum Einsatz kommen könnten, um biobasierte Produkte anzubieten. Die Bioraffinerie wird ausschließlich mit non-Food-Biomasse betrieben.

 

Die Pilotanlage soll Ende 2016 eingeweiht werden; die Fertigstellung der industriellen Anlage ist für 2018 geplant. Sie soll langfristig 40 000 Tonnen Abfälle pro Jahr verwerten. Insgesamt wollen beide Unternehmen 40 Millionen € in dieses Projekt investieren.

 

 

Weitere Informationen:

 

Quelle: “Norske Skog et Biométhodes s’allient dans un projet de bioraffinerie”, Artikel aus L’Usine Nouvelle, 06.11.2015 – http://www.usinenouvelle.com/article/norske-skog-et-biomethodes-s-allient-dans-un-projet-de-bioraffinerie.N361304

 

Redakteur: Sean Vavasseur, sean.vavasseur@diplomatie.gouv.fr