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Eine Gruppe französischer Studenten machte sich am 10. Februar 2019 auf den Weg in die Antarktis, um die Öffentlichkeit für die Folgen des Klimawandels zu sensibilisieren.

Das Team besteht aus 5 Studenten der Ingenieurhochschule „Mines d’Albi“. Sie sind von Ushuaia aus an Bord des Segelschiffes Podorange gestartet und werden bis zur ukrainischen Forschungsstation Akademik Vernadsky in die Antarktis segeln.

Die Studenten werden unter anderem Daten zu Plankton, Meeresströmungen und Mikroplastik in der Antarktis sammeln. Ferner werden sie die körperlichen und insbesondere die kardiovaskulären Reaktionen unter extremen Wetterbedingungen analysieren.

Eine Gruppe französischer Studenten machte sich am 10. Februar 2019 auf den Weg in die Antarktis, um die Öffentlichkeit für die Folgen des Klimawandels zu sensibilisieren.

Die Expedition dauert einen Monat und kostet insgesamt 65.000 Euro. Sie wird von 3 wichtigen Partnern unterstützt: dem nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS), dem französischen Forschungsinstitut für die Nutzung der Meere (ifremer) und Greenpeace. Zudem haben die Studenten durch Crowdfunding mehr als 9.000 Euro zusammengetragen.

Die Mobilisierung der Jugend für den Klimaschutz nimmt in Frankreich derzeit zu. Im Herbst 2018 hatten 30.000 französische Studenten eine Erklärung unterschrieben, in der sie zu mehr Engagement für den Klimaschutz aufriefen.

Quelle: Le Monde, Des étudiants partent en Antarctique observer le changement climatique, 10.02.2019, https://www.lemonde.fr/campus/article/2019/02/10/des-etudiants-partent-en-antarctique-observer-le-changement-climatique_5421634_4401467.html?utm_medium=Social&utm_source=Facebook&fbclid=IwAR1MZ9AAQMLyTFNvHtlApGGLovaGG5c4rifqSV-xFW4FKeED7fRcAMwJBiE#Echobox=1550054999

Redakteur: Fabien Baudelet, fabien.baudelet@diplomatie.gouv.fr – www.science-allemagne.fr