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Thematisches Forschungsbündnis “kontinentale Oberflächen”

Am 6. Dezember 2012 wurde im Rahmen des Rats der AllEnvi Allianz (nationale Allianz für Umweltforschung) die Schaffung eines thematischen Forschungsbündnisses “kontinentale Oberflächen” (PTSC) angekündigt. Partner der Initiative sind das Zentrum für internationale Zusammenarbeit in der Agrarforschung für Drittländer (CIRAD), das französische Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS), die nationale Raumfahrtagentur (CNES), die nationale Behörde für Atomenergie und alternative Energien (CEA), das nationale Institut für Geographie (IGN), das nationale Institut für Agrarforschung (INRA), das Forschungsinstitut für Entwicklung (IRD), das nationale Forschungsinstitut für Umwelt- und Agrarwissenschaften und -technologien (Irstea) und Meteo France (staatlicher französischer Wetterdienst).


Am 6. Dezember 2012 wurde im Rahmen des Rats der AllEnvi Allianz (nationale Allianz für Umweltforschung) die Schaffung eines thematischen Forschungsbündnisses “kontinentale Oberflächen” (PTSC) angekündigt. Partner der Initiative sind das Zentrum für internationale Zusammenarbeit in der Agrarforschung für Drittländer (CIRAD), das französische Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS), die nationale Raumfahrtagentur (CNES), die nationale Behörde für Atomenergie und alternative Energien (CEA), das nationale Institut für Geographie (IGN), das nationale Institut für Agrarforschung (INRA), das Forschungsinstitut für Entwicklung (IRD), das nationale Forschungsinstitut für Umwelt- und Agrarwissenschaften und -technologien (Irstea) und Meteo France (staatlicher französischer Wetterdienst).

 

Ziel der Struktur ist es, Daten zahlreicher Satelliten für die Umweltforschung zu nutzen. Mit diesen Daten sollen die Auswirkungen des Menschen und des Klimawandels auf die Ökosysteme und die Gebiete leichter ermittelt, Wasser- und Kohlenstoffzyklen beobachtet, quantifiziert und modelliert, die Entwicklung der Gesellschaften und ihre Aktivitäten nachvollziehbar gestaltet und die Dynamik der Artenvielfalt verständlich gemacht werden können.

 

Um diese Ziele zu erreichen, wird dieses einrichtungsübergreifende Bündnis der Wissenschaftsgemeinschaft Daten, Produkte, Methoden und Dienstleistungen zur Beobachtung der kontinentalen Oberflächen vom Weltraum aus (von spezifischen Ökosystemen bis hin zum gesamten Planeten) entwickeln und zur Verfügung stellen. Dabei stützt es sich auf eine Infrastruktur für Geodaten – dem Zentrum für die Datenverwaltung- und -verarbeitung (CGTD) -, die um die Exzellenzanlage Geosud (GEOinformation for SUstainable Development) und die CNES aufgebaut wurde und von mehreren wissenschaftlichen Expertenzentren in verschiedenen Regionen unterstützt wird.

 

Die vom PTSC bereitgestellten Produkte und Dienstleistungen sollen große Gebiete und Zeiträume abdecken: eine jährliche satellitengestützte Abdeckung des gesamten Staatsgebietes, Zeitreihen von Oberflächenreflexionen mit hoher bzw. sehr hoher Auflösung, Zeitreihen von biogeophysikalischen Daten auf globaler Ebene (Biomasse, Wasserstand, Oberflächenfeuchtigkeit, etc.), Instrumente zur Visualisierung und Verarbeitung von Daten (Orfeo Tool Box), Methoden und Algorithmen zur Verarbeitung und Validierungsverfahren.

 

Im Rahmen des Forschungsbündnisses werden alle auf diesem Gebiet tätigen Akteure zusammenarbeiten und über 400 Labore und 100 Graduiertenschulen mit wichtigen Informationen versorgen. Es wird öffentlichen Akteuren des Gebietsmanagements, Behörden, öffentlichen Einrichtungen und Gebietskörperschaften zur Verfügung stehen.

 

 

Quelle:

Pressemitteilung des Cirad – 10.12.2012 – http://www.cirad.fr/actualites/toutes-les-actualites/communiques-de-presse/2012/pole-thematique-surfaces-continentales

 

Redakteurin:

Elodie Parisot, elodie.parisot@diplomatie.gouv.fr