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Start von Sentinel-2B für Copernicus

Der zweite Satellit der Sentinel-2-Mission im Rahmen des Copernicus-Programms der EU soll am 7. März um 2.49 Uhr MEZ (6. März um 22.49 Uhr Ortszeit) an Bord eines Vega-Trägers von Europas Raumflughafen in Französisch-Guayana aus starten.

Start von Sentinel-2B für Copernicus

Journalisten sind zu einer öffentlichkeitswirksamen Medienveranstaltung im Missionsbetriebszentrum der ESA in Darmstadt eingeladen.

Dort werden 100 ausgewählte Akteure der sozialen Medien aus ganz Europa, geladene Gäste, Erdbeobachtungsexperten der ESA und Vertreter der neuen Nutzergeneration von Copernicus-Daten in einem neuen, informelleren und interaktiven Rahmen zusammenkommen. Neben dem Rednerpult wird in vier Themenecken über “Zivilschutz und Nahrungsmittelsicherheit”, “Weltraumtechnologie, Betrieb und Geschäftstrends”, “See- und Küstengebiete” sowie “Städte und Gesellschaft” diskutiert.

Interessierte können diese Startveranstaltung in neuer Aufmachung über den Hashtag #Sentinel2Go mitverfolgen und sich über die wichtigsten Medienkanäle Twitter, Facebook, Google+ und Instagram an der Debatte beteiligen.
Copernicus wird in Partnerschaft mit der ESA unter Schirmherrschaft der Europäischen Kommission durchgeführt und wird genaue, zeitnahe und leicht zugängliche Informationen zur Verbesserung des Umweltmanagements und zur Eindämmung der Auswirkungen des Klimawandels sowie Landüberwachungs-, Katastrophenmanagement- und Sicherheitsdienste bereitstellen.

Die neue Flotte an Sentinel-Satelliten wird eine Fülle von Daten und Bildern übermitteln, die im Mittelpunkt des ehrgeizigen Copernicus-Programms stehen.

Die optische Abbildungsmission beruht auf einer Konstellation aus zwei baugleichen Satelliten, dem bereits im Juni 2015 gestarteten Satelliten Sentinel-2A sowie dem Satelliten Sentinel-2B, die zwar separat gestartet, jedoch, durch 180° getrennt, in dieselbe Umlaufbahn eingebracht werden. Alle fünf Tage decken beide Satelliten alle Landoberflächen, großen Inseln sowie Binnen- und Küstengewässer zwischen 56° südlicher und 84° nördlicher Breite ab, wodurch der globale Erfassungsbereich und die Übermittlung von Daten für zahlreiche Anwendungen optimiert werden.

Die Mission umfasst eine innovative hochauflösende Multispektral-Kamera mit 13 Spektralbändern, die eine neue Bildperspektive für Landoberflächen und Vegetation bieten. Die Kombination aus hochauflösenden, neuartigen Spektralkapazitäten, einem Sichtfeld von 290 km und regelmäßigen Überflugzeiten wird ungekannte Aufnahmen der Erde ermöglichen.

Des Weiteren wird die Mission Informationen für die Landwirtschaft liefern und somit einen Beitrag zum Management der Nahrungsmittelsicherheit leisten. Zudem wird sie die Kartierung des jeweiligen Zustandes und der Veränderung der Landoberfläche und die Überwachung der globalen Waldflächen ermöglichen.

Auch Informationen über die Verschmutzung von Seen und Küstengewässern werden mit dieser Mission zur Verfügung stehen. Aufnahmen von Überschwemmungen, Vulkanausbrüchen und Erdrutschen werden zur Erstellung von Katastrophenkarten beitragen und humanitäre Hilfsaktionen erleichtern.

Sentinel-2 ist in der Lage, ein anderes ESA-Programm, das europäische Datenrelaissatellitensystem (EDRS), zu nutzen. Im Rahmen von EDRS wird ein Netz aus geostationären Laserkommunikationsnutzlasten für die stete Übermittlung von Satellitendaten in der erdnahen Umlaufbahn und eine beispiellos schnelle Weitergabe der Sentinel-Erdbeobachtungsdaten über Laserverbindungen ermöglichen.

Die Sentinel-2-Satelliten entstammen einer engen Zusammenarbeit zwischen der ESA, der Europäischen Kommission, der Industrie, Diensteanbietern und Datennutzern und wurden von einem Konsortium aus 60 Unternehmen unter der Leitung von Airbus Defence and Space entworfen und gebaut.

Mehr über Sentinel-2 unter
www.esa.int/sentinel2

Mehr über Copernicus unter
www.esa.int/copernicus

Übertragung des Starts

SocialSpace-Veranstaltung in den frühen Morgenstunden im ESOC

100 ausgewählte Akteure der sozialen Medien und junge Erdbeobachtungsbegeisterte werden sich an der interaktiven Veranstaltung im ESOC beteiligen.

Einlass ist um 01.00 Uhr MEZ. Das Programm umfasst die Mitverfolgung des Starts sowie Erläuterungen zum Nutzen von Copernicus durch Experten.
Die Veranstaltung endet um 04.00 Uhr MEZ, im Anschluss wird ein Frühstück serviert.

Die interaktive Startveranstaltung im ESOC kann per Webstream auf der ESA-Website mitverfolgt werden.

An einer Teilnahme interessierte Medienvertreter können sich unter folgender Adresse anmelden: https://myconvento.com/public/event_register/do_register/1610033

Nähere Auskunft erteilt:
ESA-Kommunikationsbüro, ESOC
Tel.: +49 (0)6151 902516
E-Mail: esoc.communication@esa.int

ESA TV
ESA TV wird in Zusammenarbeit mit Arianespace Videobeiträge zur Verfügung stellen. Zudem wurden mehrere Filmbeiträge über die Mission und ihre Technologien erstellt. Weitere Informationen hierzu unter http://www.esa.int/esatv/Television.

Live-Webstream
Auf www.esa.int und www.livestream.com/eurospaceagency können der Start live über Videostreaming und aktuelle Beiträge hierzu sowie die Veranstaltung im ESOC mitverfolgt werden.

Bildmaterial
Die neuesten hochauflösenden Aufnahmen sind erhältlich auf der Multimedia-Galerie der ESA:
http://www.esa.int/spaceinimages/Missions/Sentinel-2
sowie der ESA-Fotodatenbank für professionelle Zwecke: http://www.esa-photolibrary.com

Anfragen der Medien zu Bildmaterial können an folgende E-Mail-Adresse gesendet werden: spaceinimages@esa.int

Videos
Unter www.esa.int/spaceinvideos/Missions/Sentinel-2 können verschiedene Videos, darunter Interviews mit zentralen Teammitgliedern und Animationen, eingesehen werden.

Soziale Medien
Der Start von Sentinel-2B kann über folgende soziale Netzwerke mitverfolgt werden:

Twitter: @ESA_EO, @esaoperations und @esa sowie die Hashtags #Sentinel2Go und #Sentinel2;
Blogs: Startkampagnen der ESA für die Erdbeobachtung: http://blogs.esa.int/eolaunches/;
Flickr: https://www.flickr.com/photos/europeanspaceagency/sets/72157651138463561;
Instagram: https://www.instagram.com/europeanspaceagency/ und https://www.instagram.com/esa_earth/;
Facebook: https://www.facebook.com/EuropeanSpaceAgency;
Google+: https://plus.google.com/+EuropeanSpaceAgency/.

Über die ESA

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europas Tor zum Weltraum, ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und anderswo zugutekommen.

Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn und das Vereinigte Königreich. Slowenien ist assoziierter Mitgliedstaat.

Außerdem arbeitet die ESA förmlich mit sechs EU-Mitgliedstaaten zusammen. Im Rahmen eines Kooperationsabkommens nimmt auch Kanada an bestimmten ESA-Programmen teil.

Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Des Weiteren arbeitet sie eng mit der EU bei der Verwirklichung der Programme Galileo und Copernicus und mit EUMETSAT bei der Entwicklung von Meteorologiemissionen zusammen.

Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt.

Sie entwickelt und startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums. Außerdem führt sie ein umfangreiches Anwendungsprogramm zur Entwicklung von Erdbeobachtungs-, Navigations- und Telekommunikationsdiensten durch.

Nähere Auskunft erteilt:

ESA-Referat Medienbeziehungen
Tel.: +33 (0)1 53 69 72 99
E-Mail: media@esa.int