logo

Wissenschaftsportal der Französischen Botschaft in Deutschland

mariane

Cinescience – Verlust der Nacht, Die globale Lichtverschmutzung – Freitag, den 29. April 2016

Auf der Erde wird es immer heller. Durch den Siegeszug der Glühbirne leuchten viele Regionen fast 24 Stunden taghell. Doch zu viel Licht hat negative Auswirkungen auf Menschen und Tiere, Wissenschaftler sprechen bereits von einer massiven Lichtverschmutzung. Die Dokumentation „Verlust der Nacht“ geht dem Problem auf den Grund und präsentiert neueste Forschungsergebnisse zum Licht der Zukunft.


ARTE und die Wissenschaftsabteilung der französischen Botschaft  laden herzlich ein zur Vorabpremiere der Wissenschaftsdokumentation :

 

 

 

Verlust der Nacht, Die globale Lichtverschmutzung

 

 

image-copyright

 

 

Verlust der Nacht, Die globale Lichtverschmutzung, von Claus Eckert, eine Koproduktion von ZDF/Arte und Spiegel TV (Deutschland, 2015, 52 MIN).

 

Wann : Mittwoch, den 29. April 2016 um 18:30 Uhr (Einlass ab 17.45 Uhr)

 

Wo : Auditorium der französischen Botschaft, WILHELMSTR. 69, 10117 BERLIN
Eintritt frei. Anmeldung erforderlich. Bitte Personalausweis mitbringen.

Im Anschluss an die Filmvorführung wird es ein Expertengespräch zwischen  Frank Hölker (Projektleiter der Forschungsplattform “Verlust der Nacht”) und Bruno Lafitte (Experte für energieeffiziente Beleuchtung der Abteilung „Energiewandel“ der ADEME [französische Organisation für Umwelt und Energiewirtschaft]) geben.Durch den Abend führt die ARTE-Moderatorin Andrea Fies.

 

Anschließend laden wir Sie gerne zu einem kleinen Imbiss.

 

ANMELDUNG

Aufgrund der begrenzten Anzahl der zur Verfügung stehenden Plätze bitten wir Sie, sich bis spätestens
zum 29. April 2016 (um 12.00 Uhr) per E-Mail unter cinescience@ambafrance-de.org oder online anzumelden.
Geben Sie bitte die Namen und Vornamen aller Teilnehmer an. Eine Bestätigung wird Ihnen zugesandt.

 

Der Film

 

Auf der Erde wird es immer heller. Durch den Siegeszug der Glühbirne leuchten viele Regionen fast 24 Stunden taghell. Doch zu viel Licht hat negative Auswirkungen auf Menschen und Tiere, Wissenschaftler sprechen bereits von einer massiven Lichtverschmutzung. Die Dokumentation „Verlust der Nacht“ geht dem Problem auf den Grund und präsentiert neueste Forschungsergebnisse zum Licht der Zukunft.

 

Satellitenbilder der Erde bei Nacht zeigen ein strahlendes Lichtermeer, das sich fast durchgehend über den Globus erstreckt. Seit der Erfindung der Glühbirne steht Licht für Wohlstand und Fortschritt – doch zu viel Licht hat negative Auswirkungen auf Menschen und Tiere. Wissenschaftler sprechen bereits von einer massiven Lichtverschmutzung. An grellen Straßenlaternen, die Licht in alle Richtungen abstrahlen, verenden jede Nacht Milliarden von Insekten, Zugvögel verlieren die Orientierung, und selbst der Mensch wird durch das Kunstlicht um einen gesunden Schlaf gebracht.

 

Denn in Millionen von Jahren haben wir uns auf einen Tag-Nacht-Rhythmus eingestellt. Tag beziehungsweise Helligkeit bedeutet Aktivität, in der Nacht beziehungsweise bei Dunkelheit schaltet der Organismus auf Erholung um.

 

Doch in Metropolen und Mega-Citys wird es immer heller, in den Geschäftsvierteln buhlen Videoleinwände und Reklametafeln bis Mitternacht um die Gunst der Kunden und aktivieren den menschlichen Körper, wenn er sich eigentlich erholen sollte.

 

Weltweit gehen Forscher jetzt der Frage nach, wie sich die Lichtflut auf ein gesundes Maß reduzieren lässt. Dabei arbeiten Physiker, Biologen, Mediziner und Ingenieure an der Beleuchtung der Zukunft – an einem Licht, das weder Energie verschwendet, noch unnötig den Nachthimmel erhellt, keine Insekten verenden lässt und durch besondere Farbspektren auch den Menschen unbehelligt schlafen lässt. Denn es geht nicht darum, die Städte völlig dunkel zu machen, es geht darum, sie nachhaltiger und intelligenter zu beleuchten.

 

 

Quelle:

ARTE und SST

 

NB: AUSSTRAHLUNG AUF ARTE AM FREITAG, DEN 6. Mai 2016, UM 21:45 UHR