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Chemiker der Universität Jena vereinbart Kooperation mit Fachkollegen aus Brest

Das Programm PROCOPE [1] des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) soll die Mobilität von Studenten, Doktoranden und Hochschullehrern fördern. Ab diesem Jahr kommen Chemiker der Universität Jena in den Genuss dieser Förderung. Prof. Dr. Wolfgang Weigand vom Institut für Anorganische und Analytische Chemie hat mit seinem Fachkollegen Prof. Dr. Philippe Schollhammer von der Université de Bretagne Occidentale in Brest (Bretagne) eine Kooperationsvereinbarung getroffen. ″Wir arbeiten in Jena und Brest an gleichartigen Themen, weshalb sich eine Zusammenarbeit als gewinnbringend für beide Seiten erweisen wird″, sagt Prof. Weigand


Das Programm PROCOPE [1] des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) soll die Mobilität von Studenten, Doktoranden und Hochschullehrern fördern. Ab diesem Jahr kommen Chemiker der Universität Jena in den Genuss dieser Förderung. Prof. Dr. Wolfgang Weigand vom Institut für Anorganische und Analytische Chemie hat mit seinem Fachkollegen Prof. Dr. Philippe Schollhammer von der Université de Bretagne Occidentale in Brest (Bretagne) eine Kooperationsvereinbarung getroffen. ″Wir arbeiten in Jena und Brest an gleichartigen Themen, weshalb sich eine Zusammenarbeit als gewinnbringend für beide Seiten erweisen wird″, sagt Prof. Weigand. Die Idee zur Kooperation geht auf den persönlichen Kontakt von Wolfgang Weigand mit Philippe Schollhammer zurück. Die beiden Chemiker lernten sich 2010 kennen, als Prof. Weigand nach Brest eingeladen worden war, um dort einen wissenschaftlichen Vortrag zu halten.

Konkret geht es jetzt um das Forschungsprojekt ″Syntheses and Electrochemical Investigations of [FeFe]-Hydrogenase Models″. Das Ziel ist ein alternativer Zugang zum umweltfreundlichen Energieträger Wasserstoff. Dazu wollen die Forscher aus Jena und Brest u. a. photoaktive siliziumhaltige Hydrogenase-Modelle synthetisieren, um so robuste und effektive Wasserstoff-produzierende Systeme zu erhalten.

Wie der Chemiker von der Universität Jena erläutert, sind die Kollegen um Prof. Schollhammer in Brest Experten in Sachen Elektrochemie. In Jena wiederum arbeiten hervorragende Synthetiker: Grund genug, sich zum beiderseitigen Vorteil zu ergänzen. ″Vor allem Studenten und Doktoranden werden vom Austausch profitieren″, sagt Wolfgang Weigand. Biete der Besuch in Brest doch ebenso wie die Gegenbesuche in Jena die Chance, die Methoden des Partners zu studieren.

Von Jenaer Seite werden der Diplom-Chemiker Roman Goy und der Doktorand Laith Mazahrek als erste in den Genuss der Förderung kommen. Goy ist Stipendiat der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), sein aus Jordanien stammender Kollege Mazahrek wird vom DAAD gefördert.

Insgesamt erhalten die Jenaer Chemiker 8.000 Euro für zwei Jahre. Das Geld ist als Anschubfinanzierung gedacht; weitere gemeinsame Projekte sollen folgen.

[1] Weitere Informationen zum Programm PROCOPE auf dem Wissenschaftsportal der französischen Botschaft in Berlin: “Bilaterales Programm PROCOPE – Hubert Curien” – https://www.wissenschaft-frankreich.de/de/deutsch-franzosische-kooperation/mobilitatsforderung/

Kontakte:
– Prof. Dr. Wolfgang Weigand – Institut für Anorganische und Analytische Chemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Humboldtstraße 8, 07743 Jena – Tel: 0049 3641 948160 – E-Mail: c8wewo@uni-jena.de
– Philippe Schollhammer – UMR CNRS 6521, Université de Bretagne Occidentale, UFR Sciences et Techniques, 6, avenue Victor Le Gorgeu – CS 93837, 29238 BREST CEDEX 3 – Tel: 0033 2. 98.01.61.27 – E-Mail: schollha@univ-brest.fr

Quelle:
– Pressemitteilung der Universität Jena – 12.01.2012 – http://idw-online.de/pages/de/news458802

Redakteur: Stephan Laudien, Stabsstelle der Universität Jena