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Deutsch-Französisches Forum: Staatssekretärin Fioraso zu Erfolgen der Forschungspartnerschaft

Am 8. Dezember 2014 fand im Musée nationale d’Histoire naturelle in Paris das 5. Deutsch-Französische Forum der Forschungskooperation statt.

Die Staatssekretärin Geneviève Fioraso für Hochschule und Forschung zog in ihrem Vortrag vor den 150 anwesenden Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, darunter auch die Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka und ihre Amtskollegin Najat Vallaud-Belkacem, eine positive Bilanz der Forschungskooperation zwischen beiden Ländern. Dabei unterstrich sie auch die Rolle dieser Zusammenarbeit als Impulsgeber für die europäische Forschungspolitik.


Am 8. Dezember 2014 fand im Musée nationale d’Histoire naturelle in Paris das 5. Deutsch-Französische Forum der Forschungskooperation statt.

 

Die Staatssekretärin für Hochschulen und Forschung, Geneviève Fioraso, zog in ihrem Vortrag vor den 150 anwesenden Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, darunter auch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, und ihre Amtskollegin Najat Vallaud-Belkacem, eine positive Bilanz der Forschungskooperation zwischen beiden Ländern. Dabei unterstrich sie auch die Rolle dieser Zusammenarbeit als Impulsgeber für die europäische Forschungspolitik.“

 

Mit fast 130 Milliarden Euro haben Deutschland und Frankreich im Jahr 2013 gemeinsam die Hälfte der Investitionen in Forschung und Entwicklung der 28 EU-Mitgliedstaaten gestellt. Beide Länder kamen 2012 zusammen auf etwa 31.000 Patentanmeldungen, dies ist mehr als die Hälfte aller Anmeldungen in der gesamten EU.

 

Eine der größten Herausforderungen in Deutschland und Frankreich ist der Umbau des Energiesystems. Daher werden beide Länder bei der Forschung zum Netzausbau  zusammenarbeiten. Zudem sollen gemeinsam neue Materialien entwickelt werden, wozu mit dem in diesem Jahr gestarteten deutsch-französischen Forschungsvorhaben zur ‚Materialforschung für die Energiewende‘ (DESIREE) bereits eine gute Basis geschaffen ist.

 

Neben dem Umbau des Energiesystems und der Forschung zum Netzausbau ist nach Ansicht beider Ministerinnen die Erforschung und Entwicklung neuer IT-Sicherheitslösungen besonders wichtig. Gerade der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit komme hierbei besondere Bedeutung zu, besonders bei der IT-Sicherheitsforschung. Die europäische Souveränität solle sichergestellt werden.

 

Die beiden Ministerinnen bekräftigten ihren Willen, sich künftig in strategischen Fragen im nationalen wie auch im europäischen Rahmen noch enger miteinander abzustimmen.

 

Weitere Informationen:

Rede der französischen Staatssekretärin

 

Deutsch

Französisch

 

 

Quelle:

Pressemitteilung des BMBF – 08/12/2014 – http://www.bmbf.de/de/17180.php

 

Redakteurin: Jana Ulbricht, jana.ulbricht@diplomatie.gouv.fr