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Zukunftsinvestitionen

Zukunftsinvestitionen: France Stratégie veröffentlicht Zwischenbilanz

Das Programm für Zukunftsinvestitionen (Programme d’investissements d’avenir, PIA) wurde 2010 gestartet, mit dem Ziel, Innovationen in Frankreich zu fördern und damit die französische Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Mittlerweile geht es in seine dritte Phase. Für das PIA wurden bis heute 47 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Im Auftrag des Generalkommissariats für Investitionen (CGI) hat das Regierungsthinktank France Stratégie [1] eine Zwischenbilanz zum PIA veröffentlicht.

Zukunftsinvestitionen: Mittel für den Start von vier ausgewählten Initiativen

Der französische Premierminister Manuel Valls hat zugestimmt, Mittel für den Start von zwei IDEX [1] sowie zwei I-SITE [2] bereitzustellen, die die erste Ausschreibungsrunde im zweiten Teil des Programms für Zukunftsinvestitionen (Plan d’investissement d’avenir 2, PIA2) gewonnen hatten.

10 Milliarden Euro für den dritten Teil der Zukunftsinvestitionen

Am 2. März 2016 bestätigte der französische Premierminister Manuel Valls den Start des dritten Teil des Programms für Zukunftsinvestitionen (“programme d’investissement d’avenir”, PIA) und somit die Freigabe von 10 Milliarden Euro. Bis Ende Dezember 2015 waren bereits 37 Milliarden Euro investiert worden. Bis zum Sommer 2017 soll die gesamte für das Programm vorgesehene Summe von 47 Milliarden Euro bereitgestellt werden.

Pilotprojekt: Schwimmende Windkraftanlagen

Die Ministerin für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Energie, Ségolène Royal, hat vier Standorte in drei verschiedenen Regionen für die Entwicklung von Pilotprojekten für schwimmende Windkraftanlagen benannt: Bretagne, Languedoc-Roussillon und Provence-Alpes-Côte d’Azur.

Drei Milliarden Euro für französische Universitäten

Im Rahmen seines Besuchs der Universität Straßburg am 30. Januar 2014 kündigte der französische Staatspräsident, François Hollande, seine neue Strategie für die französischen Hochschulen an.

Frankreich weitet sein Programm “Zukunftsinvestitionen” aus

Der französische Premierminister, Jean-Marc Ayrault, hat am 09. Juli 2013 eine Aufstockung des Budgets für das laufende Programm “Zukunftsinvestitionen” (bislang 35 Mrd. €) um 12 Mrd. € für die nächsten zehn Jahre angekündigt. 50% davon sollen dem ökologischen Übergang in Frankreich zugutekommen.

Neuausrichtung des Programms Zukunftsinvestitionen

Der französische Premierminister, Jean-Marc Ayrault, hat am 21. Januar 2013 eine Neuausrichtung eines Teils des Programms Zukunftsinvestitionen über 2,2 Milliarden Euro angekündigt. Ziel ist es, die Prioritäten der Regierung besser umzusetzen. Von den 35 Milliarden Euro, die für dieses Programm bewilligt wurden, waren zum 1. Januar 2013 bereits 28 Milliarden Euro in die Finanzierung von Projekten eingeflossen. Weitere 4,4 Milliarden Euro sind bereits für bewilligte Projekte bzw. für die Umsetzung der wichtigsten Ziele der Regierung vorgesehen, z.B. für die Wärmedämmung von Wohnhäusern oder die Bereitstellung von hochleistungsfähigem Internetzugang.

Start des Instituts für technologische Forschung “SystemX”

Im Rahmen des Programms ″Zukunftsinvestitionen″ hatte die französische Regierung 2011 zu einem Wettbewerb von Forschungseinrichtungen im Bereich hoch innovativer Technologiekonzepte aufgerufen. Die erfolgreichsten Einrichtungen werden zum ″Institut für technologische Forschung″ (IRT) ernannt. SystemX ist bereits das fünfte IRT, das in die operationelle Phase eintritt. Es wird mit insgesamt 130 Millionen Euro gefördert.

Gemeinsam genutzte Innovationsplattformen

Die Ergebnisse des Projektaufrufs für gemeinsam genutzte Innovationsplattformen (PFMI) wurden am 2. August 2012 bekanntgegeben. Insgesamt wurden 13 Projekte ausgewählt. Der Aufruf fand im Rahmen des Programms ″Zukunftsinvestitionen″ statt. Die PFMI zielen darauf ab, Unternehmen, insbesondere KMU und Unternehmen mittlerer Größe, gebündelte Ressourcen (Ausrüstungen, Personal, verschiedene Dienstleistungen) anzubieten, um ihnen, in Zusammenarbeit mit den Pôles de compétitivités (Kompetenzzentren), die Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten bzw. innovativen Projekten zu ermöglichen.

Wie können Pflanzenproteine besser verwertet werden?

Kann Europa seine Abhängigkeit von den massiven Sojaimporten verringern, die es für die Eiweißanreicherung von Futter und Lebensmitteln braucht? Ja, aber dafür müsste es die ungenutzten 28 Millionen Tonnen Pflanzenproteine wiederverwerten, die bei seinem Ackerbau anfallen (Weizen, Mais, Raps, Erbsen, Saubohnen, Luzern, Kartoffeln,…). Dies ist das erklärte Ziel der neuen Innovationsplattform Improve (Gemeinschaftsinstitut für Pflanzenproteine), die ihre Tätigkeit im Januar 2013 in Frankreich aufnehmen wird.