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Ein Monat auf den “Iles éparses”, um die Geheimnisse der Korallenriffe zu untersuchen

Das französische Forschungsschiff Marion Dufresne wird bis zum 26. April 2011 die “Iles éparses” (verstreute kleine Inseln im Indischen Ozean), die zu den französischen Süd- und Antarktisgebieten (TAAF) gehören, umschiffen. Diese Reise ist das Ergebnis eines Projektaufrufes, der vom CNRS koordiniert wird und auf die Entwicklung eines Daten- und Wissenskorpus zu diesen Inseln abzielt.


Das französische Forschungsschiff Marion Dufresne wird bis zum 26. April 2011 die “Iles éparses” (verstreute kleine Inseln im Indischen Ozean), die zu den französischen Süd- und Antarktisgebieten (TAAF) gehören, umschiffen. Diese Reise ist das Ergebnis eines Projektaufrufes, der vom CNRS koordiniert wird und auf die Entwicklung eines Daten- und Wissenskorpus zu diesen Inseln abzielt.

 

Zur Schaffung eines Rahmens für die Forschungsarbeiten, die dazu dienen sollen, den Erwartungen des Staates bezüglich der Kenntnisse, insbesondere auf dem Gebiet der Biodiversität, zu entsprechen, bat die TAAF, die die verstreuten Inseln verwaltet, 2009 das CNRS [1] um die Durchführung einer Ausschreibung. Das CNRS folgte der Bitte und startete die Ausschreibung im Auftrag eines Konsortiums von verschiedenen Partnern (AAMP [2], FRB [3], IRD [4], TAAF [5]).

 

Von den 36 eingereichten Projekten wurden 19 für eine mehrjährige Förderung (2011 – 2013) ausgewählt, die sowohl die Bereitstellung der Marion Dufresne, als auch die Dienstreisekosten und Kleingeräte umfasst.

 

Zu den 10 vom CNRS ausgewählten Projekten gehört das Projekt REEFCORES [6], ein Projekt, das gemeinsam von Gilbert Camoin, Forschungsleiter am CNRS, und Stephan Jorry, Forscher am IFREMER [7] koordiniert wird. Das Ziel des Projektes ist die Untersuchung der fossilen Korallenriffe und ihrer sedimentären Umgebung, um neue Daten zu den Veränderungen des Meeresspiegels, des Klimas und der Umgebung vom Holozän bis Heute zu erhalten und daraus die Auswirkungen auf die Korallenriffe der Inseln abzuleiten.

 

[1] CNRS – Französisches Zentrum für wissenschaftliche Forschung – http://www.cnrs.fr

[2] AAMP – Agentur für geschützte Meeresgebiete – www.aires-marines.fr

[3] FRB – Stiftung für Forschung zur Biodiversität – www.fondationbiodiversite.fr

[4] IRD – Forschungsinstitut für Entwicklung – http://www.ird.fr

[5] TAAF – Französische Süd- und Antarktisgebiete – www.taaf.fr

[6] Weitere Informationen zum REEFCORES Projekt und den 10 vom CNRS ausgewählten Projekten unter: http://www2.cnrs.fr/sites/communique/fichier/11_04_01_cp_reefcores_vdef.pdf

[7] IFREMER – Französisches Forschungsinstitut zur Nutzung der Meere – http://wwz.ifremer.fr/institut/

Kontakt:

– Priscilla Dacher, CNRS – Tel: +49 (0)1 44 96 46 06 – E-Mail: presse@cnrs-dir.fr

– Amandine George, TAAF – Tel: +49 (0)2 62 96 77 52 – E-Mail: amandine.george@taaf.fr

– Marion Le Foll-Johanna Martin, IfremerTAAF – Tel: +49 (0)1 46 48 22 42/40 – E-Mail: presse@ifremer.fr

Quellen:

– Pressemitteilung des CNRS – 01.04.2011

http://www2.cnrs.fr/presse/communique/2146.htm

– Pressemitteilung des INSU – 01.04.2011

http://www.insu.cnrs.fr/a3761,mois-iles-parses-reveler-secrets-recifs-coraux.html

Redakteurin:

Myrina Meunier, myrina.meunier@diplomatie.gouv.fr