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Gründung des ″Klima-Agrar-Clubs″

Der Anteil der Landwirtschaft am weltweiten Treibhausgasausstoß liegt bei etwa 15% und sogar noch höher, wenn die im Vorfeld erzeugten Emissionen mit einberechnet werden (z.B. durch die Herstellung von Düngemitteln). Das Einsparpotenzial dieses Sektors bei Emissionen ist sehr hoch, wird jedoch noch zu wenig genutzt. Um den Einfluss dieses Sektors auf den Klimawandel zu reduzieren, ist eine Veränderung der landwirtschaftlichen Praxis notwendig. Diese bedarf allerdings umfassender Informationen und einer längeren Sensibilisierung sowie wirtschaftlicher Anreize. Mittel stehen bereits zur Verfügung (CO2-Markt, Gebiets- und Agrarpolitik, etc.), aber ihr Einsatz wird durch mangelnde Information und methodologische Hindernisse gebremst.


Der Anteil der Landwirtschaft am weltweiten Treibhausgasausstoß liegt bei etwa 15% und sogar noch höher, wenn die im Vorfeld erzeugten Emissionen mit einberechnet werden (z.B. durch die Herstellung von Düngemitteln). Das Einsparpotenzial dieses Sektors bei Emissionen ist sehr hoch, wird jedoch noch zu wenig genutzt. Um den Einfluss dieses Sektors auf den Klimawandel zu reduzieren, ist eine Veränderung der landwirtschaftlichen Praxis notwendig. Diese bedarf allerdings umfassender Informationen und einer längeren Sensibilisierung sowie wirtschaftlicher Anreize. Mittel stehen bereits zur Verfügung (CO2-Markt, Gebiets- und Agrarpolitik, etc.), aber ihr Einsatz wird durch mangelnde Information und methodologische Hindernisse gebremst.

 

Der ″Klima-Agrar-Club″ wurde ins Leben gerufen, um das Potenzial der Landwirtschaft im Kampf gegen den Klimawandel zu nutzen. Der Club richtet sich an Akteure der Landwirtschaft und der Agrarindustrie: Berufsverbände, Finanzfachleute sowie Vertreter der Gebietskörperschaften, Ministerien und öffentlichen Einrichtungen. Er umfasst die Forschungs- und Entwicklungskompetenzen der CDC Climat [1], des französischen Instituts für Agrarforschung (INRA), des Dachverbands der französischen Landwirtschaftskammern (APCA) und ihrer assoziierten Netzwerke.

 

Ziel des Klima-Agrar-Clubs ist es, die Kenntnisse der Partner zu bündeln und ein Netzwerk mit den betreffenden Akteuren aufzubauen, um die Möglichkeiten zur Abschwächung des Klimawandels und zur Anpassung der Landwirtschaft an klimatische Veränderungen sowie den dazu erforderlichen Techniken und wirtschaftlichen Instrumenten zu erörtern.

 

Die zu behandelnden Themen richten sich nach den Schwerpunkten der einzelnen Mitglieder: Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), Fallstudien im In- und Ausland, die Kohlenstoffbindung im Boden, usw.

 

[1] CDC Climat ist die Abteilung für Klimawissenschaften der staatlichen Depositenkasse Caisse des Dépôts et Consignations, die sich mit dem Kampf gegen den Klimawandel beschäftigt.

 

 

Zusätzliche Informationen:

Claudine Foucherot, CDC Climat – Tel: 00331 58 50 76 56 – Email: claudine.foucherot@cdcclimat.com

 

Quelle:

Pressemitteilung des INRA – 14.12.2012 – http://www.inra.fr/presse/lancement_club_climat_agriculture

 

Redakteurin: