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Offizieller Start des französichen Forschungsverbunds „Wasserstoff“ (FRH2) des CNRS

Im Rahmen eines ehrgeizigen Konjunkturpakets setzt Frankreich mit dem Start einer französischen Strategie für dekarbonisierten Wasserstoff auf die Entwicklung der Wasserstofftechnologien. Als Frankreichs führende Forschungsorganisation leitet das CNRS (französisches Zentrum für wissenschaftliche Forschung) gemeinsam mit der CEA (Behörde für Atomenergie und alternative Energien) die Forschungskomponente dieser französischen Strategie. Die Gründungsversammlung des neuen CNRS-Verbunds für Wasserstoffforschung, FRH2, fand am 9. März 2021 in Anwesenheit des Präsidenten des CNRS, Antoine Petit, des Direktors des Verbunds, Olivier Joubert, und des stellvertretenden Direktors, Daniel Hissel, statt.

Offizieller Start des französichen Forschungsverbunds „Wasserstoff“ (FRH2) des CNRS

Der FRH2 vereint mehr als 270 Wissenschaftler aus 28 Forschungseinrichtungen, die Experten auf diesem Gebiet sind und in führenden CNRS-Laboren mit ihren akademischen und industriellen Partnern zusammenarbeiten. Der Verbund ist in vier Forschungsbereiche unterteilt (Erzeugung, Speicherung, mobile und stationäre Anwendung) und verfolgt zudem zwei bereichsübergreifende Schwerpunkte (Bildung und technologische Plattformen). Die Aufgabe des Verbundes besteht darin, die Forschungsanstrengungen seiner Wissenschaftler bei der Produktion von CO2-effizientem Wasserstoff, seiner Reinigung und Speicherung zu bündeln und zu koordinieren sowie Fortschritte bei der Gestaltung von ganzheitlichen Systemen von der Produktion bis hin zur Nutzung dieses Gases über Brennstoffzellen zu erzielen.

Mit dem FRH2 gewinnt auch das CNRS einen genaueren Überblick und größere Sichtbarkeit auf dem Gebiet des Wasserstoffs. Der FRH2 soll es dem CNRS zudem erleichtern, innovative multidisziplinäre Projekte zu fördern und Kooperationen aufzubauen, mit dem Ziel, wissenschaftliche Barrieren zu beseitigen und technologische Durchbrüche zu erreichen und so die Energiewende durch Wasserstoffforschung voranzubringen.

Redaktion: Julien Potier; julien.potier@diplomatie.gouv.fr

Quelle: CNRS Forschungsverbund “Wasserstoff FRH2